«Made visible» - Sicherheit durch Sichtbarkeit

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Polizistin Sandra Jäggi übergibt einem Schüler eine «MADE VISIBLE»-Brosche. Sie macht ihn darauf aufmerksam, die Brosche an der Kleidung zu tragen, damit der Junge für den Strassenverkehr gut sichtbar ist. (Foto: Rahel Wirz)

Ängstlich spähten die Schulkinder aus der Eingangstür des Schulhauses Hohwart in Murgenthal. Aufgeregtes Gemurmel war zu hören: «Ui, da sind ja Polizisten.» Vorsichtig und mit gebeugten Köpfen, um möglichst unsichtbar zu bleiben, wagten sie sich nach draussen. Aber die drei Polizisten der Regionalpolizei Zofingen waren nicht etwa vor Ort, um jemanden zu verhaften. Ganz im Gegenteil: «Schaut, die könnt ihr an euren Kleidern befestigen. Sie leuchten, wenn das Autolicht auf euch zündet», erklärt Polizistin Sandra Jäggi, während sie den Kindern die «MADE VISIBLE»-Brosche verteilt.

Kampagne leuchtet ein

«Made visible» oder zu Deutsch «sichtbar gemacht» heisst die diesjährige neu lancierte, nationale Präventionskampagne des Touring Club Schweiz (TCS). Reto Tresch, Stellenleiter und stellvertretender Polizeichef, konkretisierte: «Uns geht es vor allem darum, die Leute in den Dämmerungszeiten auf Sicherheit durch Sichtbarkeit zu sensibilisieren.»

In den vergangenen zwei Wochen führte die Regionalpolizei deswegen diverse Verkehrsüberwachungen durch. «Wir sind vor allem auf den Zwei-Rad-Verkehr und die Fussgänger eingegangen», sagte Tresch. Fahrradfahrer sollten vorne ein weisses Licht und hinten ein rotes haben, wie Tresch erklärte. Die Fussgänger wurden darauf aufmerksam gemacht, reflektierende oder zumindest helle Kleidung zu tragen. Nicht selten liefen den Polizisten dabei düster gekleidete Gestalten entgegen. Tresch weiss: «Vielen, insbesondere jüngeren Verkehrsteilnehmern ist es gar nicht bewusst, dass sie mit ihrer dunklen Kleidung quasi unsichtbar unterwegs sind.» Oft seien es aber eher ältere Menschen, die dunkle Kleidung tragen. «In solchen Kontrollen können wir auch diese Personen erreichen.»

In der kalten Jahreszeit komme der längere Bremsweg durch Laub oder nasse Strassen hinzu. Es gilt die Devise: Je sichtbarer desto besser. «Es geht um Unfallverhütung und schliesslich auch um Leben», erklärte Tresch.

Im Zusammenhang mit dem nationalen «Tag des Lichts» war die Regionalpolizei gleich an vier Standorten anzutreffen: In Murgenthal, Safenwil, Kölliken und Mühlethal positionierten sich die Polizisten vergangenen Donnerstag vor den Schulhäusern und verteilten den Schulkindern «MADE VISIBLE»-Broschen. Die Kinder freuten sich sichtlich. Ob Kleidung oder Rucksack, die meisten wussten sogleich ein Plätzchen für den neuen Anstecker. «Es ist wichtig, dass die Autos uns besser sehen können», erklärte ein Schüler weise.

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