Braucht es temporäre Motocross-Trainingsanlagen in der Region?

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Philippe Pfister (l.) und Oliver Schweizer.

«Die Motocross-Gemeinde hat eine faire Chance verdient», sagt Philippe Pfister

Zugegeben: Eine Motocross-Trainingsanlage vor der Haustüre wäre nicht mein Ding. Mir reichts, wenn ich das Spektakel mit den Töffs ab und zu im Fernsehen sehe. Ja, Motocross macht Lärm. Ja, Motocross-Maschinen belasten die Luft. Und klar, man muss die Sportart nicht mögen. Aber haben es die Künstler auf zwei Rädern verdient, dass sie praktisch nirgendwo üben können, um noch grössere Künstler zu werden? Motocross mit einer Art Bann zu belegen ist falsch. Temporäre Trainingsanlagen müssen möglich sein. Auch im Kanton Aargau finden sich Orte, wo Motocross-Training so verträglich ist, dass es nicht zu einem Volksaufstand kommen muss. Ausserdem hätten es die Behörden in der Hand, Bewilligungen nur mit ganz klaren Auflagen zu erteilen: Trainings wären nur zu bestimmten Jahreszeiten, an bestimmten Tagen und selbstverständlich nur zu bestimmten Uhrzeiten möglich; man könnte auch die Anzahl Maschinen beschränken, die gleichzeitig auf dem Parcours unterwegs sind. Kurz und gut: Die Motocross-Gemeinde hat eine faire Chance verdient – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

«Jeden 100. Fussballplatz im Kanton zu einem Motocross-Track umgestalten», schlägt Oliver Schweizer vor

Die EDU-SVP-Motion hat mich zuerst zum Lachen gebracht. Nicht falsch verstehen: Ich finde Motocross eine coole Sportart, und dass zu wenige Trainingsstrecken zur Verfügung stehen, glaube ich sofort. Gleichwohl finde ich die Sache ziemlich skurril: Für 1000 (grosszügig gerechnet) aktive Motocrössler im Kanton soll der Regierungsrat «gesetzliche Grundlagen» schaffen, damit – etwas salopp formuliert – auf Kulturland temporär Dreckhügel aufgeschüttet werden können? Mit solchen Themen befassen sich unsere Politiker im Grossen Rat? Wie dem auch sei: Dass sich die Crosser gegenüber «praktisch allen anderen Sportarten klar benachteiligt» fühlen, wie sie schreiben, kann ich verstehen. Um etwas ausgleichende Gerechtigkeit zu schaffen und Natur und Motorsport räumlich voneinander zu trennen, schlage ich deshalb vor, jeden 100. Fussballplatz im Kanton zu einem Motocross-Track umzugestalten. Ich denke, damit würden genug Trainingsmöglichkeiten geschaffen. Oder müsste dafür zuerst eine gesetzliche Grundlage für «Erdverschiebungen auf einem Fussballplatz» geschaffen werden?

Den Artikel zur Motocross-Motion finden Sie hier.

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Temporäre Anlagen für Motocross

Nikos Traianou
schrieb am 30.11.2017 22:06
Es ist mitnichten so, dass es nicht einem breit getragenem Anliegen entspricht, diese Trainingsanlagen zu errichten. Der Motocross-Sport hat sich im Wandel der Zeiten zu einem echten Volkssport entwickelt, auch wenn der manchmal heftige Regen die jeweiligen Anlagen zu richtigen Schlamm-Oasen machen kann.

Es ist Zeit

Renato
schrieb am 30.11.2017 20:00
Ich bin bereit für....hörst Du die Stimme die Dir sagt...es gibt wichtigeres zu tun....
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