Tausende Fasnächtler feiern den Start der "schönsten Tage des Jahres"

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«Die ganze Welt ist eine Muppet-Show.» Oder: «Wird die Welt von Affen regiert?» lauteten Mottos der Umzugsnummern. keystone

Unbeeindruckt vom kunterbunten Treiben blieben am ersten Fasnachtstag in Luzern wohl einzig die Wintergeister. Sie liessen die Schneeflocken tanzen. Mal mehr, mal weniger. Aber vertreiben liessen sie sich noch nicht.

Die Nacht hatte sich noch gar nicht verabschiedet, als der Urknall die sehnlichst wartende Schar aus dem Winterschlaf erlöste. Der mit Fackeln beleuchtete Nauen brachte die fasnächtliche Symbolfigur Bruder Fritschi samt Familie und dem Fritschivater via Seeweg zum Schwanenplatz. Gegen 15 000 Fasnächtler fanden den Weg an die Tagwache. Der Auftakt blieb friedlich, wie ein Sprecher der Luzerner Polizei auf Anfrage sagte. Es gab vereinzelt Meldungen von Taschendiebstählen. Die Extrazüge an die Tagwache waren laut einem SBB-Sprecher gut bis sehr gut ausgelastet.

Nach dem Urknall in der Früh folgte am Nachmittag der Fritschi-Umzug, ein weiterer Höhepunkt der Luzerner Fasnacht. Die Luzerner Polizei schätzt die Besucherzahl auf 25 000 Personen. Wie die Luzerner Polizei mitteilte, kam es gegen Ende des Umzugs im Bereich der Seebrücke zu einem Unfall. Eine Frau wurde aus noch ungeklärten Gründen von einem Fasnachtswagen angefahren und stürzte. Sie wurde verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Umzug führte vom Luzernerhof über die Seebrücke in die Neustadt.

«Die ganze Welt ist eine Muppet-Show.» Oder: «Wird die Welt von Affen regiert?» lauteten Mottos der Umzugsnummern. Die Guggenmusig Noteheuer Lozärn verkündete: «Lozärn First». Man brauche keine Statue und Föhnfrisur zum Blagieren. Man habe den Leu und die Fasnacht zum Brillieren. Die Sujets waren politisch, vielfältig und kunterbunt, die Details faszinierend. Angereist waren Trumps. Und Melanias. Und Cowboys, Prinzessinnen, Tiger, Hexen und Piraten. Viele wilde Gruppierungen schmuggelten sich auch heuer wieder unter die offiziellen Nummern.

Nach 16.30 Uhr löste sich der Umzug in der Neustadt auf. Nicht fertig aber war der Tag für zahlreiche Geuggel und Gnomen. Ein Kafi-Schnaps. Oder zwei. Und schon wurde die einkehrende Nacht wieder zum Tag.

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