Aarburg: Geschützt gegen Kälte, Niesel- und Konfettiregen

Am Samstag just um 16.11 Uhr erfolgte beim Kindergarten an der Alten Aarburgerstrasse der Startschuss für den Kinderfasnachtsumzug. Kaum war der Pulverdampf verflüchtigt, setzte sich der Tross mit den Aarbiger «Truubeschränzern» als Stimmungsmachern in Bewegung.

Ideenreich präsentierten sich die kleinen Narren, begleitet von ihren Eltern. Die Kinder marschierten als Clowns, Piraten, Cowboys, Indianer, Feen, Burgfräuleins und Marienkäfer beim Umzug mit. Dabei wurden fleissig Konfetti geworfen. Optimale Bedingungen am Kinderumzug hatten nur die Konfetti. Sind die bunten Papierblättchen einmal nass, kleben sie hartnäckig an den Kleidern und Haaren. Selbst mit einem Turbostaubsauger sind die nassen «Räppli», wie die Basler das Konfetti nennen, kaum zu bändigen. Kalt, regnerisch und windig war es. Normalerweise zieht der Umzug 250 bis 300 Teilnehmer an. Heuer trotzten dem garstigen Wetter gut 100 Unentwegte. Die Route führte via Zimmerlistrasse, Pilatusstrasse, Frohburgstrasse, Mattenweg an der Firma Domotec vorbei zum Restaurant Bahnhöfli. Dort erhielten alle Kinder eine süsse Überraschung. Auf dem Parkplatz, im Restaurant und in einem Zelt ging das ausgelassene Treiben weiter. Für die Kinder hatte «Bahnhöfli»-Wirt Heinz Jäggi den Ballonkünstler «Magic Hand» engagiert. Das war aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: Für weitere ausgelassene Stimmung sorgten die «Truubeschränzer» und DJ Sandro Huber. Die Kleinsten meisterten den «gruseligen Wettermix» mit Bravour. Und sowieso: Kaum war der Startschuss verhallt, hiess es wippen, schunkeln und hüpfen, viele im eigenen Takt. Das konnte mal urchig-eidgenössisch, mal schwebendabgehoben oder eng umschlungen sein – erlaubt ist an der Fasnacht, was gefällt. «Chömed si bald?» Ungeduldig und voller Erwartungen standen Fans links und rechts der Strasse – einige klitschnass, tapfer ausharrend.

Feudal hingegen genossen trockene Kiebitze das Treiben aus dem Fenster ihrer warmen Wohnungen. Kunterbunt, laut, rhythmisch und völlig neben dem Takt zogen die Dreikäsehochs, Jugendlichen, Frauen und Mannen vorbei. Stimmungsvoll waren auch die beiden «Bahnhöfli»-Beizenfasnacht-Abende.

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