Kölliken aus der Sicht von «s’Sauzmes»

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Christoph Haller bei der Salzausgabestelle, die bis 1940 in Betrieb war. (Bild: MARTIN ZÜRCHER)
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Gebannt hörten die Besucher den Ausführungen von Andrea Carlo Polesello (neuer Präsident der Museumskommission) zu.
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Auch Relikte von früher finden Platz in der Sonderausstellung.

Für einmal lief es anders als bei ähnlichen Gelegenheiten: Erst nach dem Apéro begrüsste der neue Präsident der Museumskommission Andrea Carlo Polesello die Gäste und lud sie gleich danach zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein. «s’Sauzmes – Wie eine Bauernfamilie die Entwicklung Köllikens seit 1800 erlebt und geprägt hat» lautet die Überschrift zur diesjährigen Sonderausstellung im Dorfmuseum Kölliken.

Als das Strohdachhaus von Johann Suter 1802 in der traditionellen Hochstudbauweise erbaut wurde, dachte er bestimmt nicht daran, dass in seinem Haus dereinst das Dorfmuseum Kölliken beheimatet sein wird. Er drückte mit dem stattlichen Haus seinen Stolz auf das Bauerntum aus und zeigte an, dass er zu den Grossbauern im Kanton gehörte. Als progressiver Bauer investierte er schon früh in die Viehzucht. In der Folge prägten sechs Generationen der Familien Sauzme-Suter 200 Jahre lang die Kölliker Sozial- und Wirtschaftsgeschichte mit.

Salz – Sehr teure Mangelware
Eigentlich unglaublich ist die Tatsache, dass vor knapp 200 Jahren das Salz, von dem es heute überall zu viel drin hat, damals im Verhältnis sehr teure Mangelware war. Dass zu dieser Zeit die Französische Revolution lief, sich Napoleon einen Namen machte, die National-Bahn zum ersten Mal durch Kölliken dampfte und der Aargau ein eigenständiger Kanton wurde, zeigt, dass das «Sauzme-Hus» in einer sehr turbulenten Zeit gebaut wurde. Die Sonderausstellung behandelt genau diese Zeiten. Es sind Anekdoten und Geschichten, Fakten und Zahlen, die einen zum Staunen bringen, einen nachdenklich machen, einen Lächeln lassen und einen in eine längst vergangene Zeit zurückversetzen. Einige der älteren Köllikerinnen und Kölliker mögen sich vielleicht noch an Hans und Martha Suter-Suter erinnern. Bis in die 1970er-Jahre besorgten sie den Hof mit biologisch-dynamischem Landbau. Sie waren damit der Zeit voraus.

Öfnungszeiten

In die Geschichte von s’Sauzmes eintauchen können Interessierte bis 1. Juli jeweils am Sonntag von 15 bis 17 Uhr. Vom 12. August bis 14. Oktober ist die Sonderausstellung wieder geöffnet, jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr. Nach Vereinbarung sind Führungen für Schulen, Vereine und Gruppen ab 23. April bis Ende Oktober auch ausserhalb der normalen Öffnungszeiten möglich. Für Reservationen, Führungen und Informationen: Christoph Haller, Telefon 062 723 84 07

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