Die NLB-Frauen des TC Zofingen starten als Verfolgerinnen in die Interclub-Saison

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Aargauer Meisterin Dominique Meyer läuft erneut in der NLB für Zofingen auf. (Bild: Michael Wyss)

Im letzten Frühling sind die Zofingerinnen so richtig in der Nationalliga B angekommen. Während im ersten Jahr der Ligaerhalt im Vordergrund gestanden hatte, konnten die Thutstädterinnen in der abgelaufenen Spielzeit ganz vorne mitspielen. Trotz zwei knappen Niederlagen resultierte am Ende der hervorragende zweite Rang in der NLB.

Mit dem Erfolg steigen nun natürlich auch die Erwartungen. Und zwar nicht nur diejenigen im Umfeld des Teams, sondern auch die der Equipe selber. «Wir wollen auch in diesem Jahr wieder vorne mitmischen. Wenn wir in der ersten Runde mit Weihermatt mithalten können, dann ist alles möglich», sagt Teambetreuer Christoph Meyer.

In der Tat werden die Urdorferinnen des TC Weihermatt in der ersten Runde vom Samstag gleich ein richtiger Gradmesser sein für die Zofingerinnen. Zieht man die provisorischen Kaderlisten zu Rate, ist klar: Die Zürcherinnen stellen das mit Abstand stärkste Team in der zweithöchsten Spielklasse. «Weihermatt hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich aufgerüstet. Wenn sie in Bestbesetzung antreten, sind sie die klare Nummer eins der Liga», sagt Christoph Meyer.

Dahinter bilden die Zofingerinnen gemeinsam mit Luzern Lido und den Grasshoppers ein Verfolger-Trio, das durchaus in der Lage ist, Weihermatt zu fordern und an der Spitze mitzumischen. Hörnli Kreuzlingen und vor allem Lausanne-Sports dürften dagegen schwächer einzustufen sein. Die Waadtländerinnen sind auf diese Saison hin von der NLC aufgestiegen und verfügen über keine N-Spielerin in ihrem Kader. Teamleaderin ist die erst 16-jährige Aleksandra Kocic (R1).

Keine Ausländerinnen
Die Zofingerinnen verzichten im Vergleich zum Vorjahr auf ausländische Verstärkungsspielerinnen. In ihrem dritten NLB-Jahr spielen sie ausschliesslich mit jungen Schweizerinnen. «Wir haben bewusst entschieden, dass wir diesmal keine ausländischen Spielerinnen verpflichten werden und haben das Team mit zwei jungen Athletinnen ergänzt», erklärt Christoph Meyer.

Neu dazu gestossen sind Svenja Ochsner (N3, 30), die im Vorjahr noch bei Ligakonkurrent GC gespielt hatte, und die U16-Schweizer-Meisterin Alina Granwehr (N4, 51). Angeführt wird das Kader von der Walliserin Ylena In-Albon (N2, 11) und Daniela Vukovic (N3, 27) aus Rorbas.

Für die Zofingerinnen beginnt die neue Interclubsaison gleich mit zwei Heimspielen. Nach dem Spitzenspiel gegen Weihermatt geht es am Samstag, 12. Mai (12 Uhr) gegen Lausanne-Sports weiter. Im dritten Heimspiel vom Samstag, 2. Juni heisst der Gegner Luzern Lido. «Wir würden uns sehr freuen, wenn an unseren Heimspielen viele Zuschauer kommen würden. Es wird hochklassiges und attraktives Frauentennis geboten», blickt Christoph Meyer voraus.

Die Zofinger NLB-Frauen sind nicht die einzige Equipe des TC Zofingen, die in einer nationalen Spielklasse aufläuft. Nach dem letztjährigen Aufstieg kämpfen die Senioren 55+ des Vereins in der NLC um Punkte.

30 000 Teilnehmende
Die Tennis-Bühne gehört ab dem Wochenende wieder den Interclub-Teams. Einmal mehr werden rund 30 000 Tennisspielerinnen und -spieler den typischen Einzelsport als Teamsport erleben. Mit dabei sind auch 54 Mannschaften (eine mehr als letztes Jahr) aus den elf regionalen Vereinen. Das grösste «Kontingent» stellt Zofingen mit zehn Equipen, gefolgt von Entfelden mit neun Teams. (zt)

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