Zwei Temposünder müssen Führerschein abgeben – jeder dritte Autofahrer bei Kontrolle zu schnell

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Symbolbild Kapo AG

Seit einigen Wochen gilt auf der Schürbergstrasse – einer schmalen Nebenstrasse ohne Mittelstreifen – eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Hier zwischen Gränichen und Seon führte die Kantonspolizei Aargau am Dienstagnachmittag eine Geschwindigkeitskontrolle durch.

Kurz vor 16 Uhr ging der Polizei der erste Schnellfahrer in die Falle: Ein Autofahrer wurde dabei erwischt, wie er mit 109 km/h in Richtung Gränichen fuhr. Der Polizist, der das Radargerät bediente, meldete das Messergebnis per Funk. Die Kantonspolizei konnte den 55-jährigen Lenker in der Folge ermitteln und kontaktieren, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Den Führerausweis musste er auf der Stelle abgeben.

Gleich erging es einem 43-jährigen Autofahrer, der wenig später mit 102 km/h gemessen wurde.

Während der rund dreistündigen Kontrolle passierten insgesamt 337 Fahrzeuge die Messstelle, heisst es in der Mitteilung weiter. 112 von ihnen seien zu schnell unterwegs gewesen, 100 Lenker würden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 20 km/h eine Ordnungsbusse erhalten. Die übrigen 12 – darunter die beiden schnellsten – werden gemäss Polizei an die Staatsanwaltschaft verzeigt. 

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