Pfaffnau könnte vom Sog des Radquer-Weltcups profitieren

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Volle Startfelder wünschen sich alle Radquer-Organisatoren. (Bild: gam)

Erstmals seit acht Jahren findet in der Schweiz am Sonntag wieder ein Radquer-Weltcup-Rennen statt. «Das ist genial. Der Event schafft dem Sport wieder jene Plattform, die er verdient», sagt Michael Wechsler. Er ist selber passionierter Radquerfahrer und OK-Präsident des Cross-Race GP Luzern in Pfaffnau. Der Weltcup-Event in Bern wird laut dem Veranstalter in über 50 Ländern am Fernsehen übertragen. Wenn die Crème de la Crème des Quersports in der Schweiz gastiert, lässt sich Michael Wechsler das nicht entgehen. Er wird am Sonntag als Streckenposten hautnah mitverfolgen, wie sich die Fahrer duellieren. Am Samstag steigt er bei einem Pre-Event selber aufs Velo, wird im Gravel Ride und Gravel Race» über Kiesstrassen, Trail- und Asphaltabschnitte heizen.

«Das Radquer-Wochenende in Bern kann auch uns Aufwind geben», hofft der OK-Präsident des Cross-Race GP Luzern in Pfaffnau, «es verschafft den Jungen die Perspektive, dass ihr Sport wahrgenommen wird.» Dadurch könnten auch die Teilnehmerzahlen der Nachwuchs- und Breitensport-Rennen noch mehr ansteigen als in den letzten Jahren. «Der ganze Radquer-Zirkus ist am Boomen», meint Michael Wechsler. Ein Grund dafür sei, dass auch Veloproduzenten und -geschäfte wieder vermehrt Gravel-Fahrräder und Radquervelos ins Sortiment aufnehmen – wie es die Amerikaner vormachten. Auch Wechsler, Inhaber der cyclingXperts GmbH in Roggliswil, setzt auf die Sparte Radquer. Seinen kürzlich spontan durchgeführten Gravel-Event besuchten 35 Leute. «Das Interesse ist wirklich da.»

Endspurt der Vorbereitung

Und so ist Michael Wechsler auch überzeugt, dass das Cross-Race GP Luzern in Pfaffnau am 26. Dezember «eine grosse Sache» wird. Die Pfaffnauer Organisatoren erbten das Datum des Radquers Dagmersellen, das 2017 nach 42 Jahren zur Dernière lud. «Wir scheuen den Vergleich mit dem Traditionsevent nicht», sagt Michael Wechsler, «aber unser Anlass wird ganz anders daherkommen.» Damit spricht der 30-Jährige zum einen die After-Race-Party an, die eher mit einer grossen Bar als mit Live-Musik punkten will. Wie in Dagmersellen stehen in Pfaffnau Rennen für alle Altersklassen auf dem Programm. Derzeit läuft die Sponsorensuche für das Cross-Race GP Luzern auf Hochtouren und soll bis Ende Monat abgeschlossen sein. Im November liegt der Fokus auf der Helfersuche, parallel ist die Verpflichtung der Elitefahrer ein Thema. Die Topcracks erhalten Startgagen, «wir stehen mit vielen in Verhandlungen», sagt Michael Wechsler. Zeitgleich mit dem Event im Luzernischen lockt am Stephanstag aber ein Weltcup in Belgien. «Die Besten der Besten werden dort antreten», schätzt Wechsler, «wir hoffen aber auf die, die um Weihnachten herum lieber weniger lang Autofahren bis zum Rennort und uns bevorzugen.»

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