Kind und Kegel trotzte Sturm und Regen in Aarburg

Der Wettergott war kein verlässlicher Partner der Aarburger Fasnächtler. Dieses durchnässte Trio war trotzdem tierisch-gut gelaunt. Bruno Muntwyler
Die Aarburger Truubeschränzer bildeten am Samstagnachmittag die Speerspitze des völlig verregneten Umzuges durch Aarburg Süd.
Für diesen Sträfling gab es just für den Umzug Hafterleichterung.
«Bahnhöfli»-Wirt Heinz Jäggi (mit roter Jacke) und drei Mitglieder der «Aarburger Narrenfreunde».
Zwei, die sich wegen des Hudelwetters nach dem Umzug über warmen Tee und Kafi fertig freuen.

Aarburg steht für viele tolle Feste mit Bekanntheitsgrad weit über die Kantonsgrenzen hinaus. Eine «Fasnachts-Grossmacht» ist das schmucke Städtchen an der Aare aber nicht. Dass die für viele schönste fünfte Jahreszeit jeweils auch für zwei Tage in Aarburg Halt macht, ist den grossen Bemühungen von «Bahnhöfli»-Wirt Heinz Jäggi und seinem Team, den unermüdlichen Truubeschränzern und den Aarbiger Fasnachtsfreunden zu verdanken.

Beim Kindergarten an der Alten Zofingerstrasse erfolgte der Startschuss zum Kinderumzug. Mit einem musikalischen Urknall der Aarbiger Truubeschränzer wurde die Ampel auf Grün gestellt und der Tross in Bewegung gesetzt, am Schluss die Guggenmusik Langnase Zofige. Die von der örtlichen Feuerwehr gesicherte Route führte traditionsgemäss über die Quartierstrassen an der Domotec vorbei zum Restaurant Bahnhöfli, wo die Kleinen mit heissen Wienerli, Bürli und einem Becher wärmenden Tee verpflegt wurden.

Geschminkte Gesichter

Der traditionelle Aarburger Kinderumzug hat trotz seiner bescheidenen Grösse seine Qualitäten. Trotz Hudelwetter sah man geschminkte Gesichter, farbige Verkleidungen und fröhliche, vor allem aber warm eingepackte Dreikäsehochs mit Familienanhang. Auch die Aarburger Kinderspielgruppe faarbig war wieder aktiv dabei. Das garstige Wetter hielt aber einige davon ab, aktiv am Geschehen teilzunehmen. Daher waren die Protagonisten im Feld gegenüber den «Schönwetter-Umzugsjahren» nicht so zahlreich.

Gage und Verpflegung

Die Kinder marschierten als Clowns, Gespenster, Piraten, Fabeltiere, Cowboys, Indianer, Feen, Burgfräuleins und Marienkäfer am völlig verregneten Umzug mit. Dabei wurde fleissig Konfetti geworfen. Beim «Bahnhöfli» angekommen, erhielten alle Kinder quasi als Gage fürs Mitmachen ein Säckli mit Süssigkeiten. Ein völlig durchnässter erwachsener Teilnehmer meinte: «So, jetzt muss ich mich mit einem Kafi fertig aufwärmen.»

Als umsichtiger Organisator zeichnen seit Jahren der Aarburger «Bahnhöfli»-Wirt Heinz Jäggi und sein Team. Seit 14 Jahren zelebriert sein Restaurant die mittlerweile einzige Beizenfasnacht in Aarburg. Nicht umsonst sind die Truubeschränzer Stammgäste bei Heinz Jäggi.

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