Die beiden NLA-Faustballteams des STV Oberentfelden starten in die neue Feldsaison

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Tim Egolf muss nach den Rücktritten von zwei Routiniers mehr Verantwortung übernehmen. (Bild: Fabio Baranzini)

Mit Nicolas Schwander und Dominik Gugerli treten in der NLA-Männermannschaft des STV Oberentfelden zwei routinierte Kräfte ab, die das Team in den letzten Jahren mitgetragen haben. Während die Abwehr um Captain Reto Hunziker bestehen bleibt, musste Trainer Konrad Keller im Angriff einen zusätzlichen Spieler suchen. Dieser soll an der Seite von Tim Egolf auflaufen.

Fündig wurde Keller in der Person von David Hollenstein. Der frühere Volleyballer hatte zuletzt in der 1. Liga bei der FG Fricktal gespielt und wagt nun im Dress der Oberentfelder den Sprung in die NLA. «David hat zwar ‹nur› 1. Liga gespielt, aber er hat ein starkes Ballgefühl und hat sich bereits gut ins Team integriert», so Keller. Dennoch weiss auch der Trainer, dass diese Saison für die Oberentfelder ohne die Routiniers Schwander und Gugerli eine Herausforderung wird.

Seinem Team kommt jedoch zugute, dass auch die Konkurrenz mit personellen Veränderungen zu kämpfen hat. Entsprechend offen präsentiert sich die Ausgangslage hinter den Top 3 Wigoltingen, Diepoldsau und Widnau. «Für die Teams aus dem Mittelfeld ist von der Final4-Teilnahme bis zum Abstieg alles möglich. Entscheidend wird sein, dass wir die nötige Stabilität finden und gut in die Meisterschaft starten», weiss Keller, der mit seinem Team in der ersten Runde in Villnachern auf Diepoldsau und Elgg-Ettenhausen trifft. Vor allem das Duell mit den Elggern ist bereits ein erster wichtiger Test.

Kämpfen und clever spielen
Auch die NLA-Frauen des STV Oberentfelden müssen zwei Ausfälle kompensieren. Fabienne Fedier und Geraldine Vogel pausieren. «Wir haben daher Claudia Hofer fix in unser Team geholt und auch Fabienne Senn wird uns wie bereits letzte Saison hin und wieder aushelfen», so Captain Sabrina Siegenthaler. Sie strebt mit ihren Teamkolleginnen nach der Hinrunde einen Top-5-Platz an. Denn dieser berechtigt im neuen Modus dazu, dass man in der zweiten Qualifikationshälfte um einen Platz am Final4-Turnier kämpfen kann. «Die Top 5 sollten für uns auch in der neuen Konstellation möglich sein. Wenn die Tagesform stimmt, kann es auch für einen Platz am Final4 reichen», so Siegenthaler.

Für die Oberentfelderinnen, die weiterhin von Mario Cuviello betreut werden, steht bereits am ersten Spieltag ein wichtiges Duell auf dem Programm: das Kräftemessen mit Neuendorf. «Wenn wir da einen Sieg holen könnten, gäbe das eine gute Ausgangslage für den Kampf um die Final4-Plätze, denn die erzielten Punkte werden nach der Hinrunde halbiert und in die zweite Phase der Qualifikation mitgenommen», sagt Siegenthaler. Weitere Gegner am ersten Spieltag sind Schlieren und Embrach.

Vordemwald will um den Titel mitspielen
Für die erste Mannschaft des STV Vordemwald startet die neue NLB-Saison am Dienstag auf dem heimischen Platz. Mit den Spielen gegen Olten und Kirchberg ist bereits für viel Spannung gesorgt, werden dies wohl, nebst Staffelbach, die härtesten Gegner um die Medaillenplätze sein. Doch der STVV ist gut vorbereitet. Trainer Hodel hat die Truppe in der Vorbereitungen hart rangenommen und auch im Trainingslager in Italien waren beste Bedingungen vorhanden, um einerseits die jungen Spieler noch besser ins Team einzubinden und andererseits, die neuen Aufgaben und Taktiken zu festigen. Dies ist vor allem wegen Angreifer Dominik Ruf nötig, der eine Pause einlegt. Andri Clalüna und Dario Flückiger übernehmen seinen Posten und unterstützen Hauptangreifer und Routinier Oli Hodel, mit allen Kräften. Die Marschrichtung ist klar, Vordemwald will um den Titel mitspielen. Für dieses Ziel sind zwei Siege an der Heimrunde nötig. (dfl)

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