Altishofer waren das letzte Mal «unter sich»

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Gemeindepräsident Urs Kaufmann (CVP) gratuliert Andreas Bärtschi (FDP) nachträglich zur Wahl in den Luzerner Kantonsrat. (Bild: rzu)

32 Stimmberechtigte begrüsste der Gemeindepräsident Urs Kaufmann (CVP) an der letzten ordentlichen Gemeindeversammlung der «alleinstehenden» Gemeinde Altishofen. Altishofen und Ebersecken fusionieren per 1. Januar 2020. Der Luzerner Kantonsrat muss an der Session in zwei Wochen noch seinen Segen dazu geben – ein Entscheid eher formeller Natur.

Trotz pathetischer Grundvoraussetzung verliefen die 70 Minuten vor dem Apéro ziemlich nüchtern. Die Traktanden: Kenntnisnahme Jahresbericht 2018, Rechnung 2018, Genehmigung Bilanzanpassungsbericht, Abrechnung Sonderkredit und Verschiedenes. Alle Traktanden wurden einstimmig genehmigt. Haupttraktandum war die Rechnung 2018. Die Versammlung hiess sie einstimmig gut. Sie schliesst bei einem Aufwand von 8,7 Millionen Franken mit einem Minus von 425'894 Franken. Der Gemeinderat rechnete mit Schlimmerem: Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 504'113 Franken. Für das bessere Ergebnis sorgten vor allem die höheren Steuererträge. Denn auch der Aufwand war höher als budgetiert. So musste Altishofen beispielsweise – wie alle anderen Luzerner Gemeinden – Rückstellungen für die Prämienverbilligung vornehmen. Dies, weil das Bundesgericht Ende Januar entschied, dass der Kanton Luzern die Einkommensgrenze für die Verbilligung der Krankenkassenprämien zu tief angesetzt hat.

öV nach wie vor Top-Thema

Kaum finanzielle Veränderungen gab es im Aufgabenbereich Verkehr. Dennoch sorgte dieser für am meisten Diskussionsstoff – namentlich der öffentliche Verkehr (öV). Denn tagsüber und an den Wochenenden fahren kaum mehr Postautos ins Dorf. Die Seniorenorganisation «Forum 60plus Altishofen» lancierte im Februar sogar eine Petition mit 200 Unterschriften und kämpfte für bessere Anschlüsse (wir berichteten). Einige Anwesende wollten ein Update dazu. Doch der Gemeinderat hatte nur wenig aktuelle Erkenntnisse. Man müsse auf den Entscheid der Postauto Schweiz AG warten, sagte Gemeindepräsident Urs Kaufmann. Er beteuerte aber zugleich, dass sich der Gemeinderat nach wie vor für einen besseren öV-Anschluss im Dorf engagiere.

Unter Verschiedenes stellte ein Anwesender die Frage, wieso in der Ortsplanungskommission nur wenige Personen unter 40 Jahren vertreten seien. Gemeinderat Simon Schwizer (CVP) sagte dazu: «Wir haben allgemein das Problem, dass nur wenige U-40-Personen in Gemeindegremien vertreten sind. Aber wir sind daran.» Zum Abschied gratulierte Kaufmann im Namen des Gemeinderats Andreas Bärtschi (FDP) zur Wahl in den Kantonsrat an den Gesamterneuerungswahlen im letzten März. Anschliessend stiessen die Anwesenden auf die letzte Gemeindeversammlung als «alleinstehende» Gemeinde an. Am 14. November findet die erste Gemeindeversammlung der fusionierten Gemeinde statt.

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