Bach oder Badewanne? Auf der Suche nach ein wenig Kühle ...

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Im Brunngraben empfängt den hitzegeplagten Menschen eine wohltuende Kühle (Joel Widmer)
An der Weinrebe an unserem Balkon hängen derzeit nicht nur Trauben, sondern auch ein dicker Schlauch. Weil im Quartier die Gas- und Wasserleitungen erneuert werden, wurde ein Wasserprovisorium verlegt. Als Entschädigung für die Umtriebe durch die Bauerei erhalten wir in den nächsten Wochen kostenlos das kühle Nass. So lasse ich, trotz leiser ökologischer Bedenken, das eine oder andere Mal den Rasensprenger länger laufen, damit unsere Töchter sich durch den «Regen» rennend abkühlen können. MELANIE GAMMA, REDAKTORIN SPORT
Die Nacht durch bis frühmorgens herrscht bei uns Durchzug. Danach gilt Fenster und Läden schliessen, Vorhänge zuziehen. Die Verdunklungsaktion dämmt die Wärme etwas ab. Einen Ventilator will ich nicht, weil ich den Luftzug nicht mag. Da nehme ich lieber mein Kissen samt leichter Decke und schlafe auf dem Balkon unter dem Sternenhimmel nah der rauschenden Aare, die etwas zur Abkühlung der Luft beiträgt. Tagsüber trinke ich viel Wasser und freue mich nach Feierabend aufs Schwimmen im erfrischenden Nass der Aarburger Badi. EMILIANASALVISBERG, REDAKTORIN REGION
Wenn ich die Wahl hätte zwischen Temperaturen von minus zehn oder plus 30 Grad, ich würde mich für die wärmere Variante entscheiden. Deshalb sehne ich mich im kalten Winter auch häufig nach einem wohltuenden heissen Bad. Wenn mir die Badewanne schon im Winter aus der Misere hilft, wieso dann nicht auch im Sommer? Eine mit kaltem Wasser gefüllte Badewanne ist bei diesen Temperaturen eine Wohltat für Körper und Seele. Ein kaltes Getränk in der Hand verstärkt den Eindruck des eigenen kleinen Swimmingpools noch mehr. KATRIN PETKOVIC, REDAKTORIN REGION
Einmal wird gejammert, weil es regnet, dann scheint die Sonne, und wieder ist es nicht recht. Ich will nicht in diesen Chor einstimmen, denn ich finde es genial, dass der Sommer endlich da ist und die Sonne so schön scheint. Am Mittag kann man draussen lunchen, zum Beispiel an die Wigger sitzen. Im Büro leistet ein Ventilator neben dem Schreibtisch gute Dienste. Ansonsten gibt es kaltes Wasser, mit dem man sich Gesicht und Nacken kühlen kann. Natürlich trinke ich auch viel und produziere den morgigen Lesestoff Sie. MARC BENEDETTI, REDAKTOR LUZERN
Ich gebe zu, ich habe – anders als meine Kollegin Katrin Petkovic – eine sehr niedrige «Schmerzgrenze», was Hitze betrifft: lieber minus 10 Grad als plus 30 Grad Celsius. Obwohl im heissen Sommer 1976 zur Welt gekommen, ist mir alles über 25 Grad eine Qual. Mein Rezept: ab in den kühlen Keller! Da habe ich mein Büro eingerichtet, da kann ich vielseitig tätig werden. Und falls ich doch mal nach draussen gehe, dann sicher nicht in der grössten Hitze. Wenn gar nichts mehr hilft: ab in den erfrischenden Pool! PHILIPP MUNTWILER, PRODUZENT
Zugegeben: die allerschlauste Idee ist es nicht, sich in einem Supermarkt vor dem Kühlregal rumzutreiben, aber eine durchaus verlockende. Die frische Kühle, die einem bereits beim Betreten eines Supermarktes empfängt, wirkt äusserst belebend. Schon bald stellt sich ein leichtes Frösteln ein und im Oberstübchen beginnen sich die Rädchen wieder gleichmässig zu drehen. Problematisch ist nur: Irgendwann muss man wieder raus. Und dann erschlägt einen die Hitzewand mit doppelter Gewalt. OLIVER SCHWEIZER, REDAKTOR ONLINE
Der Gedanke an einen Besuch in der Badi löst bei mir an Hitzetagen wie diesen eher ein Schweisstreiben aus, als einen kühlen Kopf. In der Gluthitze gehe ich mit meinen Kindern viel lieber in den Wald, an einen Bach. Im Schatten der Bäume ist es gefühlte fünf Grad kühler. Der Bach ist angenehm kalt und die Kinder haben Beschäftigung. Eine Staumauer wird gebaut, Steine werden geworfen, Holz wird gesammelt. Bäche hat es in der Region ja genug, so etwa im Brunngraben, gleich hinter Zofingen. JOËL WIDMER, STV. CHEFREDAKTOR
Mit den 744000 Stangen Bier pro Sekunde ist nicht mein Bierverbrauch an den heissen Tagen, sondern die Wassermenge, welche zurzeit in der Aare fliesst, beschrieben. Auf der Website www.aareguru.ch wird mir zudem noch die Wassertemperatur, gestern 18,5 Grad, angegeben. Denn dort verbringe ich an den heissen Sommertagen viele meiner freien Minuten. Die Aare liegt nur knapp fünf Gehminuten von meinem Haus entfernt. Ein kühles Bier, etwas auf dem Grill und das kalte Wasser machen die Hitzewelle erträglicher. MARCO NÜTZI, PRODUZENT
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