Der Alltag der Jäger: Vorurteile werden abgebaut

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Rund 50 Personen und 4 Hunde besuchten den Anlass. Peter Hartmann

Der Jagdverein Brittnau und Natur- und Vogelschutzverein Brittnau veranstalteten zusammen einen Anlass, der vor allem die Vorurteile gegenüber den Jägern aus der Welt schaffen sollte. 41 Erwachsene, 10 Kinder und 4 Hunde nahmen daran teil und wurden von Michel Gobet, Präsident vom Jagdverein Brittnau und Peter Hartmann vom Natur- und Vogelschutzverein Brittnau begrüsst. Nach einer kurzen Einführung, Vorstellung Jäger, Pächter und Treiber, marschierte die Schar Richtung Wald. Auf einem Parcours erfuhren die Teilnehmer vieles über die Tätigkeiten des Jägers im Jahresverlauf. Die jagdbare Revierfläche beträgt in Brittnau 962 ha. Hauptwildarten sind Rehwild, Fuchs und Dachs. Um überhaupt Tiere erlegen zu dürfen, muss der Jagdverein dem Kanton jährlich einen Pachtzins von 12 169 Franken bezahlen.

Wichtige Arbeiten der Jäger

An festgelegten Arbeitstagen treffen sich die Weidmänner, um Verbissschäden an Jungwuchs vorzubeugen, indem kleine Weisstannenspitzen mit einem Kalkpräparat betupft werden. Gezielte Bockabschüsse verhindern ebenfalls Beschädigungen von jungen Bäumen. Auszäunungen von bereits etwas grösser gewachsenen Jungwuchsflächen gehören ebenfalls in den Tätigkeitsbereich der Jäger. Ein wichtiger Einsatz ist zudem das Verblenden (Rehkitzschutz) von Heugraswiesen 24 Stunden bevor diese von den Landwirten gemäht werden. Nach dem Apéro mit Rehwurst und Weisswein konnten die Teilnehmer noch den Einsatz eines Schweisshundes verfolgen, welcher ein verletztes Tier anhand einer Schweissfährte (Blutspur) aufstöberte. Diese Hunde werden vor allem nach Kollisionen mit einem Verkehrsmittel eingesetzt.

Am Ziel des Parcours, bei der Jagdschule Bertschinger, erfuhren die Teilnehmer vieles über die Ausbildung zum Jäger. Das Sahnehäubchen zum Ende des Anlasses war die Ausstellung von etwa 200 Tierpräparaten. Diese Schau in der Jagdschule Bertschinger ist einzigartig in der Schweiz. Zu guter Letzt konnten alle Teilnehmer am Aserfeuer eine Bratwurst mit Brot und Getränken geniessen und die Exkursion ausklingen lassen. (PHa)

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Tierverachtend und abscheulich

Peter Zwingli
schrieb am 03.07.2019 12:06
"Das Sahnehäubchen zum Ende des Anlasses war die Ausstellung von etwa 200 Tierpräparaten."

Das zeigt genau das Verhältnis zum Tier, das Jäger zu ihrem blutigen Hobby antreibt. Tiere als Trophäe, als Deko-Objekt und zum beglotzen. Der Begriff der Tierwürde ist diesen Leuten fremd und sie würden sofort dafür stimmen, ihn abzuschaffen, wenn sich die Gelegenheit böte. Ich vertraue niemandem, der das Töten von anderen mit Genuss verbindet.
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