Samuel Giger auf dem Weissenstein in Königsform: Der Thurgauer ist der erste Titelverteidiger

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Am Ende musste sich Patrick Räbmatter doch das Sägemehl vom Rücken klopfen lassen. (Bild: pk)

Der Spitzenschwinger Samuel Giger zeigt sich erstmals seit seiner Verletzungspause in bester Verfassung. Wie schon vor einem Jahr gewinnt Giger mit sechs Siegen den Weissenstein-Schwinget. Der 21-jährige Thurgauer aus Ottoberg war am vierten von sechs Bergkranzfesten der Saison der gesamten Konkurrenz klar überlegen. Es gibt keinen besseren Beleg für die Dominanz als die Tatsache, dass der 193 Zentimeter grosse Modellathlet den Schwingerkönig Kilian Wenger im 1. Gang in kürzester Zeit platt auf den Rücken legte.

Auf dem Weg zum 14. Kranzfestsieg der Karriere und dem ersten in dieser Saison liess sich Giger einzig vom massigen Aargauer Eidgenossen Patrick Räbmatter - im 5. Gang - in Bedrängnis bringen. Im spektakulärsten Duell des Tages konnte Giger die Niederlage auf mirakulöse Art über die Brücke abwenden, um später doch noch zu gewinnen gegen den Uerkner.

Gigers Erfolg stand schon vor dem Schlussgang fest. Nach fünf Gängen führte er mit 1,5 Punkten Vorsprung auf Wenger, sodass im 6. Gang ausgeschwungen wurde. Wenger hätte die Maximalnote gegen Fabian Staudenmann benötigt, aber es reichte ihm gegen den aufstrebenden Berner Mannschaftskollegen nur zu einem Gestellten. Somit hätte auch kein anderer Schwinger mehr Giger überholen können. Gigers Sparringsgegner im Schlussgang war schliesslich der junge Berner Michael Wiget. Dieser hielt sich nur 36 Sekunden auf den Beinen.

Berner Dominanz

Über Kilian Wengers Kampfkraft gibt es nicht viel Neues zu melden. Der Berner Oberländer Schwingerkönig von 2010 bewältigte die Aufgaben gegen etwas schwächere Gegner recht souverän, aber mit den derzeit Besten, wie eben mit Giger, kann er nicht mithalten. Er wird am Eidgenössischen Fest in Zug Ende August aus heutiger Sicht nicht zu den aussichtsreichsten Titelanwärtern gehören.

Der Festsieg von Samuel Giger täuscht etwas darüber hinweg, dass die Nordostschweizer hartes Brot essen mussten. Das Fest wurde von den Bernern und den Einheimischen geprägt. Die Berner Überlegenheit wiederspiegelt sich auch in der Kranzverteilung. Die Hälfte der 14 Kränze gingen in den Kanton Bern, vier blieben in der Nordwestschweiz und drei in der Nordostschweiz. Nebst Giger gewannen von den Eidgenossen auch Kilian Wenger, Florian Gnägi, Patrick Räbmatter, Michael Bless, und Nick Alpiger den Kranz. Kurzfrist abgemeldet hatten sich Armon Orlik (verletzt) und Christoph Bieri.  

 

Solothurn SO. Weissenstein-Schwinget (90 Schwinger, 4950 Zuschauer). Schlussgang: Samuel Giger (Ottoberg) Michael Wiget (Wünnewil) nach 36 Sekunden mit Kurz. Rangliste: 1. Giger 59,75. 2. Michael Wiget (Wünnewil) 57,50. 3. Kilian Wenger (Horboden), Fritz Ramseier (Süderen), Florian Gnägi (Aarberg), Patrick Räbmatter (Uerkheim) und Michael Bless (Gais), je 57,00. 4. Stefan Studer (Utzenstorf) und Roger Erb (Metzerlen), je 56,75. 5. Fabian Staudenmann (Guggisberg), Samir Leuppi (Winterthur) und Joel Strebel (Aristau), je 56,50. 6. Nick Alpiger (Staufen) und Kilian von Weissenfluh (Hasliberg Hohfluh), je 56,25. (alle mit Kranz.) – Ferner ohne Kranz: 7. Dominik Zangger (Pfaffnau) 56.00. 10. Willi Schillig (Walterswil) 55.25. 15. Kaj Hügli (Reitnau) 54.00. 17. Aaron Rüegger (Rothrist) 53.50. 

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