Safenwil/Walterswil: Klimawandel braucht angemessene Klimapolitik

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Regierungsrat Stephan Attiger sprach über die Herausforderungen des Klimawandels. Bild: aw

Dem bilderbuchhaften 1.-August-Wetter mit unbarmherzigen Sonnenstrahlen begegnete der Safenwiler Vizeammann Philippe Bally an der Bundesfeier mit dem weisen Spruch «Lieber nass vom Schwitzen als vom Regen». Bevor Regierungsrat Stephan Attiger zum Rednerpult schritt, sorgten die Musikgesellschaft und der Jodlerklub Safenwil-Walterswil für die passende Atmosphäre auf dem Grün vor dem Sporthaus Höchacker. Den Vergleich mit der Rütliwiese muss die Anlage nicht scheuen, wenn man den Worten des Baudirektors und neuerdings auch Vorstehers des Departments Gesundheit und Soziales glauben darf.

Besonderes Lob fand Attiger für die kooperative Zusammenarbeit der beiden Gemeinden Safenwil und Walterswil. Die abwechselnd in beiden Orten stattfindende Bundesfeier sei der sichtbare Beweis dafür. Der Klimawandel sei dagegen ein ressortübergreifendes Thema, dabei müsse man zwischen der kurzfristigen Wetterlage und langfristigen Klimaveränderungen unterscheiden. Attiger sieht zwei Handlungsoptionen, Anpassungen aufgrund des Wandels und des Weiteren Massnahmen zum Klimaschutz.

Der Kanton wird seinen Beitrag leisten, damit der Bund gesetzte Ziele von Natur- und Landschaftsschutz umzusetzen vermag. Beispielsweise sollen Bäume bevorzugt gepflanzt werden, die mit trockenem Klima besser zurechtkommen. Die Raumplanung sei an weiteres Schwerpunktthema in unserer Region mit starkem Wachstum. Die Bevölkerung im Kanton Aargau würde pro Jahr um 7000 Einwohner zunehmen. Dennoch könne man im Kanton in wenigen Minuten ein Naherholungsgebiet zu Fuss erreichen. Das sei einmalig für den Aargau, betont Regierungsrat Stephan Attiger.

Es braucht überregionale Ansätze und enge Zusammenarbeit von Bund, Kanton und Gemeinden. Gemeinsam müssen Projekte geplant und umgesetzt werden, dann kann auch diese Region von Bundesmassnahmen profitieren. Er wolle sich nicht als Moralapostel aufspielen, aber auch die Bevölkerung sei gefragt, Ideen und Vorschläge einzubringen, um Werte weiterzuentwickeln und die direkte Demokratie zu leben. (aw)

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