Die Motocrosser kehren ins Ruedertal zurück

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Es hätte ein Höhepunkt im Jahr vieler Motocross-Fans werden sollen. Doch nach 32 Jahren der lückenlosen Durchführung beschloss der Motoclub Ruedertal vor einem Jahr, das lizenzfreie Motocross-Rennen in Schmiedrued nicht durchzuführen. Der Aargau sass auf dem Trockenen, den Landwirten verdorrte die Ernte und durstete das Vieh im Stall. Und zur Präparierung der Rennpiste sowie Versorgung der Besucher wären etwa 40 000 Liter Wasser nötig gewesen.

Das war letztes Jahr. Für dieses Jahr ist sicher: Das «Raserenne 2019» steigt. Am kommenden Wochenende wird aufs Gaspedal getreten, wird gerast, gedreckelt und über Erdwalle gesprungen.

Bereits letzte Woche wurde das Feld in Schmiedrued aufgerissen, damit Wasser in die Erdfurchen fliessen kann, das Gebiet benetzt wird. Ab heute bereiten 60 freiwillige Helfer das Gelände für das Grossereignis vor. Absperrungen anbringen, die Festhütte aufbauen, Beleuchtungen anschliessen, Parkplätze absperren. Über 300 Fahrerinnen und Fahrer haben sich bereits für die acht Startkategorien angemeldet, «so viele hatten wir fast noch nie», sagt Marcel Kümmerli, Präsident des Motoclubs Ruedertal.

Drei Kategorien sind bereits voll. Doch wer auf der Nütziweid mit seinem Oldtimergefährt, dem Enduro, mit dem Seitenwagen-Partner oder in der Plauschklasse starten möchte, könnte noch einen Platz auf der Startliste finden.

Durchführung dieses Jahr zeichnete sich ab

Der finanzielle Verlust durch die Absage letztes Jahr belaufe sich auf einen fünfstelligen Betrag. Der Entscheid sei das einzig Richtige gewesen, sagt Kümmerli. «Wir hätten zwar Wasser gehabt, aber wir konnten kein Wasser auf der Piste verspritzen, wenn die Bauern nebenan keines für ihren Betrieb hatten.» Haben er und seine Vereinskollegen wegen der erneuten Hitze und Trockenheit dieses Jahr gezittert? «Nein», meint Kümmerli, «denn zwischendurch hat es zum Glück doch ein paar Mal geregnet.»

Die ersten Töffpiloten werden am späteren Freitagnachmittag beim Rennplatz ankommen. Um 11.15 Uhr am Samstag beginnen die ersten Rennen und dauern bis 17.40 Uhr. Nach der Siegerehrung am Samstag steigt um 20 Uhr das Sommernachtsfest. Am Sonntag wird ab 7 Uhr trainiert, ab 9.45 gilt es ernst.

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