Am Waldgang barfuss und spielend den Wald erleben

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Peter Gruber vom Forstbetrieb der Region Zofingen gab viel Wissenswertes weiter.Bilder: Alexandra Birrer
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Einige nutzten die Gelegenheit, den Barfussweg zu erleben.

Bei warmen Temperaturen ging es am Samstag in Rothrist durch den Wald. Über 50 Personen von Jung bis Alt waren am Waldgang dabei. Darunter auch einige Rothrister Gemeinderäte wie beispielsweise Stefan Schmitter, der neu unter anderem für das Ressort der Forstwirtschaft zuständig ist.

Die Route des Waldgangs orientierte sich dieses Jahr am neu erbauten Rivella-Erlebnisweg. Zusammen mit Matthias Kläy und Peter Gruber vom Forstbetrieb der Region Zofingen, leitete auch Peter Brander von der Rivella den Waldgang. Brander informierte die Waldgängerinnen und Waldgänger über die Entstehung des Rivella Erlebniswegs. Dieser war ein Projekt des dritten, sogenannten «Pack an Tag» der Rivella. In Rahmen dieses Sozialtags entstand Ende Juni der Rivella Erlebnisweg (wir berichteten).

Der Waldgang führte an einigen der Posten des Erlebniswegs vorbei. So zum Beispiel am Barfussweg. Hier kann über Holzschnitzel, Steine, Sand oder Tannenzapfen gelaufen werden. Um die Schuhe bequem ausziehen zu können, wurde sogar ein Bänkli aufgestellt. Um jedoch lange Wartezeiten zu vermeiden, entdeckten viele der Waldgänger den Barfussweg mit ihren Schuhen. Nur vereinzelt probierten einige das ganze Erlebnis ohne Schuhe aus, darunter vor allem die jüngeren Teilnehmer. Auch beim Wilerhüttli wurde ein Halt gemacht. Peter Brander erzählte den Teilnehmenden von der erneuerten Feuerstelle und den Informationstafeln im Inneren der Hütte. Nebst Informationen beinhaltet der Erlebnisweg auch noch ein Bio-Fotoquiz, welches im Internet gelöst werden kann. Dieses verleiht dem Erlebnisweg einen interaktiven Aspekt.

Während des Waldgangs erinnerten die Mitarbeitenden der Frostwirtschaft jedoch auch noch einmal an die verschiedenen Funktionen des Waldes. Schlussendlich dient er nicht nur dem Erlebnis, sondern ist auch Rohstofflieferant für Holz und trägt zum Schutz der Biodiversität bei. Dass es manchmal also zu Interessenkonflikten käme, sei normal. Um diese jedoch möglichst klein zu belassen, hat beispielsweise der Rivella-Erlebnisweg ein genaues Unterhaltskonzept. Verschiedene Gruppen von pensionierten Rivella-Mitarbeitern kontrollieren in der Hochsaison jeweils wöchentlich den Erlebnisweg. Die Gruppen sorgen für Sauberkeit und halten die Anlagen in Schuss, damit der Erlebnisweg immer genutzt werden kann.

Zum Abschluss versammelten sich die Teilnehmer erneut beim Forstwerkhof, wo die Route startete. Dort wurde allen ein Zvieri mit Wurst, Salat und Rivella offeriert.

Alexandra Birrer

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