«Digital Day»: Die Kanti Zofingen als Mekka der digitalen Didaktik

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Computer-Zimmer gibt es an der Kanti Zofingen nicht mehr – Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler bringen ihre eigenen Laptops und Tablets zum Unterricht mit. Rektor Patrick Strössler (links) und Prorektor Dominique Metzler an einem Lehrerpult. Foto: bkr

Inspiriert vom Schweizer Digitaltag, an dem namhafte Firmen und Institutionen die Digitalisierung erlebbar machen, führt die Kantonsschule Zofingen erstmals eigenständig einen «DigitalDay» durch. Nein, nicht mit einem Anlass für ihre Schülerinnen und Schüler, sondern als digitaler Leuchtturm in der Landschaft der Schulen der Sekundarstufe II, zu denen die Gymnasien gehören.

Heute Donnerstag treffen sich 250 Lehrpersonen dieser Stufe aus 15 Kantonen im Bildungszentrum Zofingen (BZZ). Das Motto lautet: «Von GoodPractice zu Zukunftsszenarien.» Mit der Aussage werde ein Spagat gewagt, sagt Prorektor Dominique Metzler, der den Anlass federführend organisiert hat. Einerseits wird ein Einblick in den bereits heute digital gepflegten Unterricht gegeben – und hier der Austausch zwischen den teilnehmenden Schulen gesucht. Andererseits wird der Blick auf künftige Herausforderungen für die Gymnasiasten in der Privatwirtschaft und an Hochschulen gerichtet.

«Bring your own device»: Kanti ist Pionierin

«Lebenslanges Lernen», sagt Kanti-Rektor Patrick Strössler, «gilt für unsere Lehrpersonen im Bereich der digitalen Vermittlung des Unterrichtsstoffs immer stärker».

Weshalb eine solche Tagung in Zofingen? Weil die Kanti eine Pionierin ist. 2016 hat die Schule für die Neueintretenden das Konzept Laptop im Klassenzimmer eingeführt, unter dem Motto:. «Bring your own device»; zu deutsch: «Bring Dein eigenes Gerät mit». Die Erfahrungen sind sehr gut und die eine oder andere Lehrkraft hat neue, auf digitale Medien ausgerichtete Lehrmittel entwickelt. Mitgemacht hat die Schule zudem bei einem international beachteten Projekt zu Virtual Reality. Entsprechende und andere Geräte stehen heute zum Test bereit. Apropos Geräte: Rektor Strössler lobt in diesem Zusammenhang das BZZ. Ohne den EDV-Support der Berufsfachschule wäre WLAN für 250 Leute schwierig. Gestartet wird der Anlass mit einem Eröffnungsreferat von Experte Philippe Wampfler. Er war letzten Freitag Gast im ZT-Talk .

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