Heute ist Cleanup Day: An die Zangen, fertig, los!

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Mit viel Engagement sammelte die 5. Klasse den Müll im und rund um den Köllikerbach. Bild: Katrin Petkovic
«Wir haben die Welt krank gemacht. Wir müssen sie auch wieder gesund machen.» Thashmigan (10), 5. Klasse
«Mit dem Aufräumen helfen wir der Natur und den Tieren.» Sina (10), 5. Klasse
«Mit dem Cleanup Day tun wir der Umwelt etwas Gutes.» Lisa (10) 5. Klasse

Der Bach plätscherte leise vor sich hin. Die Sonne strahlte mit voller Kraft. Die Autos, die in der Nähe vorbeifuhren, registrierte man mit der Zeit gar nicht mehr. Die ganze Aufmerksamkeit war nämlich dem Boden und den umliegenden Hecken gewidmet. Dort, wo Papier, Alu, Flaschen und sonstiger Abfall liegen, obwohl sie nicht dort hingehören.

Dies wollen 18 Klassen in Kölliken ändern. So auch die

5. Klasse von Thomas Cavelti, die sich gestern im Rahmen des nationalen Cleanup Days um den Müll entlang des Köllikerbachs kümmerte. Das Gemeindegebiet wurde dafür in 15 verschiedene Zonen aufgeteilt und auf die Klassen vergeben. Von der Sondermülldeponie bis zum Hinteresterweg über die Badi zurück zum Fussballplatz: Die Aufräumaktion ist grossräumig angelegt. Eine Lehrerin lud gar Eltern dazu ein, mit ihren Kindern beim Cleanup Day mitzulaufen. «Es ist sehr schön, wenn die Kinder voller Stolz zeigen wollen, was sie alles gefunden haben», so Schulleiter Urs Franzelli. Nebst Kölliken engagieren sich auch die Schulen Zofingen und Oftringen und die Gemeinde Kirchleerau am nationalen Cleanup Day (siehe Box).

Trotz grosser Euphorie ist die Ausbeute gering

Auf den ersten Blick schien der Köllikerbach und seine Umgebung frei von Abfall. Doch bei genauem Hinschauen fanden die Kinder Dosen, Glasflaschen, Zigarettenstummel und viele Plastikteile. Trotz der grossen Euphorie, mit der die Klasse auf Abfallsuche ging, war die Ausbeute eher gering, was für Kölliken spricht. Trotzdem wirft es die Frage auf, ob der Cleanup Day überhaupt noch nötig ist. Für Thomas Cavelti ist klar: «Solange wir auf unserer Tour immer wieder Abfall finden, braucht es auch den Cleanup Day.»

Weitere regionale Veranstaltungen zum nationalen Cleanup Day 2019

Freitag, 13. September

Oftringen: Vier Schulklassen sammeln den Abfall auf dem gesamten Gemeindegebiet und trennen ihn. Dieser wird nach 11.30 Uhr entsorgt, damit die Schülerinnen und Schüler den Abfallberg noch besichtigen können.

Aarburg: Um die 100 Kinder engagieren sich gegen Littering in der Gemeinde. Sie starten um 9 Uhr beim Schulhaus Höhe und sammeln in verschiedenen Gebieten in Aarburg Müll. Der Quartierverein Nordstern unterstützt die Kinder dabei und offeriert ihnen ein Znüni.

Zofingen: Rund 200 Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Bez-Klassen sammeln am Nachmittag den Abfall in den bewohnten Quartieren, der Altstadt sowie auf dem Heiternplatz ein und deponieren ihn auf dem Pausenplatz, bevor der Werkhof den Abfall entsorgt.

Samstag, 14. September

Brittnau: Der geplante Cleanup Day musste aufgrund zu weniger Anmeldungen abgesagt werden.

Kirchleerau: Knapp 60 angemeldete Personen kümmern sich von 9 bis 12 Uhr um den liegen gebliebenen Abfall auf dem Gemeindegebiet. Weil die Gruppe unerwartet gross ist, werden zum Teil auch die umliegenden Gemeinden von Müll befreit. Die Gemeinde lädt auch diejenigen ohne Anmeldung herzlich um 9 Uhr vor die Gemeindeverwaltung ein. Im Anschluss wird ein Imbiss offeriert.

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