Deutliche Botschaft des Kölliker Gemeinderates: «Elterntaxi, nein danke»

Elterntaxi.jpg
Den Raum zur und um die Schule für Kinder freigeben: Plakate vor der Schule Kölliken animieren, das Kind zu Fuss zur Schule zu schicken. Bild: zvg

«Geben Sie Ihren Kindern mehr Raum», steht auf den Plakaten, die vor der Schule Kölliken aufgestellt sind. Der Gemeinderat möchte damit die Eltern bitten, ihre Kinder nicht zur Schule zu fahren. «Elterntaxi, nein danke», lautet die deutliche Nachricht.

Die Plakate, die ursprünglich von Baselbieter Gemeinden für deren «Elterntaxi»-Kampagne entworfen wurden, liess der Gemeinderat im Rahmen der Massnahmen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg aufstellen. «Wir werden jetzt abwarten und beobachten, ob die Plakate etwas bewirken», sagt der Kölliker Ammann Mario Schegner. Die Baselbieter Plakate hätten dem Gemeinderat gefallen, weshalb man sie übernommen habe.

Derweil erarbeitet die Gemeinde zusammen mit dem Kanton und Vertretern aus der Bevölkerung weitere Massnahmen, um die Strassenübergänge für Kinder sicherer zu machen. Zwei Unfälle, in die drei Kinder involviert waren, hatten vergangenen Winter grosse Verunsicherung im Dorf ausgelöst. Der Gemeinderat arbeitete darauf mit Kantonsexperten erste Lösungen aus, die er in einer Infoveranstaltung im Februar vorstellte.

Kosten sind schon im Budget eingestellt

An jenem Abend hatte zudem eine Gruppe Eltern dem Gemeinderat ein Dossier mit Ideen überreicht. Vertreterinnen der Gruppe werden ebenfalls in die Gestaltung von sicheren Schulwegen einbezogen. Als mögliche Massnahmen wurden an der Infoveranstaltung etwa bessere Beleuchtungen oder Schutzinseln für Fussgängerstreifen erwähnt. Die Kosten für die Schulwegsicherheits-Projekte seien bereits im Budget 2020 eingestellt, sagt Schegner.

Das Verfahren zum Unfall mit zwei Kindern läuft noch

Derweil befasst sich die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm mit den beiden Unfallfahrern. Der 34-jährige Schweizer, der am 30. November 2018 ein Mädchen auf dem Fussgängerstreifen angefahren hatte, erhielt bereits seinen Strafbefehl. Wie Mediensprecherin Fiona Strebel sagt, wird er wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen und einer Busse von 600 Franken verurteilt. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig.

Im zweiten Fall fuhr ein 38-jähriger Schweizer am 8. Januar 2019 einen 7-jährigen Buben auf dem Fussgängerstreifen an. Durch den Aufprall wurde dieser in einen 12-jährigen Kameraden geschleudert, der ebenfalls die Strasse überqueren wollte. Der Fahrer hielt nicht an. Später wurde er verhaftet. Dieses Verfahren ist gemäss Fiona Strebel noch am Laufen.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Restaurant Bahnhof
Allrounderin Service/Küche 60%, Mitarbeiter, Muhen
Hauri AG Staffelbach
Innenausbau- oder Hochbauzeichner/in 80-1005, Mitarbeiter, Staffelbach
Pfennig Reinigungstechnik AG
Verkaufbsb. AD Bereich Industr, Mitarbeiter, Wangen an der Aare
Pfennig Reinigungstechnik AG
Verkaufbsb. AD Bereich Reinrau, Mitarbeiter, Wangen an der Aare
INSIDE
Inside, Mitarbeiter,
Home Instead Seniorenbetreuung
Teilzeitstelle im Stundenlohn, Mitarbeiter,
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner