50-Jahr-Jubiläum: Schöni will noch viel mehr Jobs schaffen

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Firmeninhaber Daniel Schöni (2. v. r.) mit Ehefrau Andrea (r.) und ihren Kindern Livio, Stefanie und Alena (v. l.) sowie dem pensionierten Lastwagenchauffeur Hanspeter Siegrist (vorne) aus Riken, der 47 Jahren für die Transportfirma Schöni unterwegs war. Bild: Emiliana Salvisberg
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Die Sauerkrautfabrik E. Schöni AG in Rothrist, heute in Oberbipp, hat Erich Schöni 1985 erworben. Sohn Daniel kaufte sie ihm 1999 ab.
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Firmengründer Erich Schöni mit den Söhnen Matthias und Heinz vor dem ersten Lastwagen der Marke FBW. Bilder: zvg

«Yes, we can!» steht in roten Lettern auf weissem Grund auf den Lastwagen der Rothrister Schöni Transport AG. Mit dem Slogan «Ja, das können wir» ist die Flotte seit dem Jahr 2003 unterwegs – also bevor ihn Barack Obama fünf Jahre später in seinem Wahlkampf für das US-Präsidentenamt populär machte. «Als ich auf der Suche nach einem Markenzeichen war, hatte ich ihn den Satz irgendwo ganz klein gelesen», erinnert sich Inhaber und CEO Daniel Schöni. Gegen den Ratschlag der Werbeagentur entschied er sich dafür – und ist glücklich darüber.

Mit Freude, Dankbarkeit – und wie er betont vor allem mit Demut – erfüllt ihn die Entwicklung seiner Transportfirma. Vor 17 Jahren hat er das Familienunternehmen übernommen. Seit er 16 Jahre alt ist, arbeitet der gelernte Lastwagenmechaniker im Unternehmen. 1969 gründeten seine Eltern Erich und Ruth Schöni die Einzelfirma in Wynau. Zwei Jahre später stiegen sie in den Italien-Verkehr ein. «Damit wurde der Grundstein für unser heute im In- und vor allem auch Ausland erfolgreiches Transportgeschäft gelegt», sagt Schöni, der zufrieden auf das 50-jährige Bestehen blickt.

In den letzten Jahren hat der CEO massgeblich zur Entwicklung beigetragen. Die Flotte ist von anfänglich 45 Fahrzeugen auf 512 gewachsen. Seit diesem Jahr sind 24 neue Lastwagen mit Flüssiggas statt Diesel unterwegs (wir berichteten). Dem dreifachen Familienvater Daniel Schöni liegt es am Herzen, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und ein nachhaltiges Zeichen zu setzen. «Die neue Technologie ist ein weiterer Meilenstein in unserer Firmengeschichte», sagt Schöni, der auch einige Hürdenläufe hinter sich hat.

Aufreibend war die Suche nach einem neuen Logistik-Standort, da es in Neuendorf an Platz fehlte. Obwohl schon Pläne in seiner Wohngemeinde Oberbipp BE vorlagen, entschied er sich dagegen, um seine Familie vor dem Widerstand zu schützen. Drei Jahre später gaben die Rothrister Stimmbürger an der Gmeind im März 2012 Schöni mit grossem Mehr grünes Licht für den Kauf des ehemaligen Ford-Areals. Innert zwei Jahren errichtet Schöni für 88 Millionen Franken den markanten Gebäudekomplex an der Industriestrasse.

10 Firmenstandorte mit fast 1000 Mitarbeitern

Die Standorte Wynau und Neuendorf sind seit drei Jahren auf dem 68 000 Quadratmeter grossen Grundstück zusammengeführt. An ihren zehn Standorten in der Schweiz, den beiden in Italien und einem in der Slowakei beschäftigt die Firma 930 Mitarbeiter. «Vor 17 Jahren waren 100 Mitarbeiter mein Ziel», sagt Schöni. Er lächelt und gesteht ein, dass Wachstum um jeden Preis jedoch schon länger nicht mehr sein primäres Ziel sei. «In den letzten Jahren machen mein Team und ich uns viel mehr Gedanken, welche Unternehmen und Kunden wir uns an Bord holen, damit wir und auch die Kunden einen Mehrwert haben.» Auch über einen Ausbau werde ebenso wie über den geeigneten Standort nachgedacht, weil in Rothrist die Lagerflächen belegt sind.

«Die Entwicklung und auch das Wachstum der Firma sind nur dank dem Engagement, Mitdenken und all den fleissigen Händen unserer Mitarbeiter möglich.» Seine Wertschätzung zeigte Daniel Schöni indem er Mitarbeiter, Wegbegleiter und Kunden an den Lago Maggiore ins italienische Baveno einlud, um das 50-jährige Firmenbestehen zu feiern. An diesem Wochenende bot sich die Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen. «Dafür bleibt im Alltag oft zu wenig Zeit.» Schöni liegen die Mitarbeiter und die Firma am Herzen, deshalb plant er mit seinen 48 Jahren schon eine Nachfolgelösung und bahnt den Weg für die kommende Generation. Dies auch, weil er ein weiteres Ziel vor Augen hat: «Ich will noch viel mehr Jobs schaffen, als ich dies in den letzten 20 Jahren gemacht habe.» Im Visier hat er Länder wie Afrika, Indien und den Osten Europas, wo er diverse Hilfswerke mit Waisenkindern unterstützt. Hier will Schöni – als Hilfe zur Selbsthilfe – Jobs für die Jugendliche aus den Hilfswerken schaffen. «Anstatt um Marktanteile zu kämpfen, möchte ich mit Jobs einen reellen Mehrwert schaffen. 10 000 Jobs sind cool, 100 000 genial.» Die Energie, den Durchhaltewille und Mut dazu hat der gross gewachsene Mann ebenso wie die Unterstützung seiner Frau Andrea und der Familie. Die Kraft schöpft er aus seinem Glauben: «An Gottes Segen ist alles gelegen», sagt Daniel Schöni und betont: «Auf Gott vertraue ich und vertrauen wir.» So hat der Unternehmer seine Lastwagenflotte mit dem Leitsatz «In God we trust» erweitert.

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