Telefon als Kunstinstallation, grüne Limmat und schmelzender Aletschgletscher

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Die Schüler haben sich im Deutschunterricht von Lehrer Tobias Dean (dritte Reihe links) mit dem journalistischen Schreiben und dem Verfassen von Leserbriefen auseinandergesetzt. (Bild: Remo Wyss)

Kunst oder Telefonstreich?

Drrrrrrr! Hallo, wer ist da? Keine Ahnung! Das neue Altstadttelefon in Zofingen sorgt für Aufregung. Die Meinungen zu dieser Einrichtung sind jedoch gespalten. Wir bewundern diese Idee, denn wer hat schon einmal spontan mit einer fremden Person ein Gespräch geführt? Mit dieser ausgefallenen Idee möchten die Künstler die Kommunikation in der Öffentlichkeit fördern. Und dies auch bei Nacht! Nachdem die Altstadtbewohner sich aber negativ darüber geäussert haben, möchte man Nachtwächter einführen. Doch, was für einen Sinn hat dieses Telefon, wenn bei Nacht immer dieselben Personen den Hörer in die Hand nehmen? Das Kunstwerk würde seinen Zweck verlieren. Die Idee selbst ist kreativ und könnte vielleicht eine positive Veränderung in der Gesellschaft bewirken. Kommunikation ist wichtig, vor allem in einer Welt, die sich immer mehr und mehr von den direkten Gesprächen entfernt.
Gresa Shala, Aarburg; Lisa Hammelbacher, Brittnau; Lynne Blättler, Reiden

Kochende Emotionen

Hat man das schon einmal erlebt?! Sechs Rote Karten in einem Fussballmatch, alle gegen Pajde. Und am Schluss wurde der Schiedsrichter angegriffen. Nehmen diese Spieler das Ganze nicht viel zu ernst, es ging schliesslich nicht um Millionen? Diese Reaktion ist absolut übertrieben. Solche Mannschaften sollten vom Amateurfussball ausgeschlossen werden. Man muss dem Schiedsrichter und den Gegenspielern gegenüber immer fair und sportlich sein. Es geht ja nicht um Leben und Tod. Ist ja klar, bei jedem kochen die Emotionen auch mal über, aber auch als Fussballer muss man diese unter Kontrolle bringen. In anderen Sportarten geht es ja auch ohne Eskalation. Nach dem Spiel sollten alle Auseinandersetzungen vergessen sein; was auf dem Feld passiert, bleibt auch dort. Und das Schlimmste: Sogar die Zuschauer sind auf den Schiri losgegangen. Immer diese Fans, noch schlimmer als die Spieler.
Yanis Syed, Mühlethal; Joschua Müller, Uerkheim; Paul Le, Reiden; Tobias Neeser, Reiden

Teure Preise für die Bildungsreise

Die Mehrheit aller Studierenden kommt zu ihrer Bildungsstätte mithilfe des öffentlichen Verkehrs. Jeder Nutzer wendet jedes Jahr eine stolze Summe dafür auf. Wer sich ein Generalabonnement zulegen will, muss schon fast Lottomillionär sein. Haben Sie schon einmal einen Studenten gesehen, der Geld übrig hat? Wir auch nicht. Wir Studenten machen einen grossen Teil der Nutzer des öffentlichen Verkehrs aus. Aus all diesen Gründen wäre eine deutliche Vergünstigung für Studenten mehr als angemessen. Wenn die Fahrzeuge immer pünktlich ankommen würden und der Komfort besser wäre, könnte man diese hohen Preise eventuell noch verstehen. Eine Möglichkeit wäre, eine Vergünstigung für Studenten ohne Einkommen anzubieten, dann hätte man die beste Kundenzufriedenheit.
Andreas Jauk, Aarburg; Diego Hess, Aarburg; Elias Binggeli, Brittnau; Joy Ebinger, Zofingen

Reisebranche verlangt Flugticketabgabe

Zum Artikel «Reiseveranstalter werden grün» von François Schmid-Bechtel.

Ausgabe vom 11. September.

Dass unsere Emissionen stetig steigen, ist kein Geheimnis mehr. Trotzdem sind wir nicht ausreichend motiviert, unseren Kohlenstoffdioxid-Ausstoss effektiv zu verringern. «Fliegen ist unverschämt günstig und wird durch die Abgabe nur geringfügig teurer», sagte Roger Geissberger, Chef der Knecht Reisen Gruppe. Die dazukommenden Kosten sollen geschätzt achtzig Franken betragen. Bereits fünfzehn Prozent aller Kunden kompensieren so ihre Flüge. Weshalb sollte also nicht entschieden werden, zugunsten unserer Umwelt und Forschung die Kompensierung obligatorisch zu machen? Damit könnte mehr Geld in Fortschritt und Förderung von Artenschutz oder Gesundheit fliessen. Ebenfalls bedeutet mehr Geld mehr Möglichkeiten, welche von der Reisebranche genutzt werden können. Wenn Flugpassagiere gut über die Investition ihres Geldes informiert werden, sind sie eher dazu bereit, dieses dafür zur Verfügung zu stellen. Wenn schon fliegen, weshalb nicht umweltbewusster?
Angelin Sigrist, Zofingen; Tina Krivic, Rothrist; Kateryna Shevchenko, Strengelbach

Gletscher bald nur noch auf Bildern zu sehen?

Zum Artikel «Der Riese schrumpft» von Gregory Remez.

Ausgabe vom 12. September.

Sich mit kleinen und belanglosen Problemen auseinanderzusetzen ist nicht verwerflich und auch völlig normal. Es ist jedoch an der Zeit hinzuschauen und uns um die wesentlichen Ursachen für die dominanten Problematiken zu kümmern. Der Klimawandel ist die Ursache für etliche aktuelle Konflikte. Ein grosses Thema, welches besonders die Schweiz betrifft, ist die Aletschgletscherschmelze. Jeder von uns wird die Folgen davon spüren, sei es wegen der dadurch entstehenden Wasserknappheit, der geringeren Artenvielfalt oder der kleineren Auswahl an Wintersportarten. Nach Berechnungen wird der Gletscher bis im Jahr 2100 im besten Fall noch knapp halb so gross sein. Im schlimmsten Fall hingegen werden bis dann nur noch kleine vereinzelte Eisfelder übrig bleiben. Mit kleinen täglichen Massnahmen, wie dem bewussten Umgang mit Energie, Treibhausgasen oder dem Fleischkonsum können wir dem etwas entgegenwirken und auf die schonendste Auswirkung des Klimawandels hoffen.
Jennifer Wullschleger, Murgenthal; Stefanie Künzli, Murgenthal; Alischa Utz, Rothrist

Eine giftgrüne Überraschung

Die Nachrichten von Waldbränden, Eisschmelze, Artensterben und Dürreperioden werden immer zahlreicher und man bemüht sich überall, auf den Klimawandel und seine Folgen aufmerksam zu machen. Nun gelang es Klimaaktivisten, die Limmat in Zürich grün zu färben, um auf die zurückgehende Artenvielfalt aufmerksam zu machen. Die Aktivistengruppe «Extinction Rebellion Zürich» bekannte sich zur Tat auf Facebook. Doch nun, da Aktivisten die Bevölkerung auf das Artensterben und die Folgen des Klimawandels auf unsere Ökosysteme hinweisen wollen, werden Gründer der ursprünglichen Bewegung in London festgenommen und in der Schweiz sollen die Involvierten per Rechnung die entstandenen Kosten bezahlen. Doch, wieso handelt man gegen jene, die uns aufklären und informieren wollen und nicht gegen diejenigen, welche an diesen Problemen massgebend beteiligt sind? Nicht Aktivisten, sondern Klimaverbrecher sollten von unserer Regierung ins Visier genommen werden.
Lashvinth Mathikanthan, Kölliken; Marek Rau, Kölliken; Fabrice Schatzmann, Rothrist; Timon Khamma, Aarburg

Deren Sucht, unser Problem

Kaum bist du aus dem Zug ausgestiegen, schon erwartet er dich – Tag für Tag, der altbekannte Zigarettenrauch, welcher dir schamlos ins Gesicht geweht wird. Wir lernen in der Schule, was gut und schlecht für unsere Gesundheit ist, und Rauchen gehört definitiv zu Letzterem. Doch es gibt sehr viele Menschen, welche sich damit schaden und zwangsläufig auch ihrer Umgebung. Am Morgen ist der Bahnhof bekanntlich gut gefüllt und man erblickt viele Raucher. Oft ist es leider so, dass man sich direkt hinter einer rauchenden Person befindet und somit den ganzen beissenden Rauch abbekommt. Ausweichen ist jedoch aufgrund der Menschenmenge nicht möglich. Uns ist es unangenehm, wenn wir diesen Rauch einatmen müssen und somit zum Passivraucher werden. Wartet doch bitte mit dem Anzünden der Zigarette, bis wir Nichtraucher den Perron verlassen haben. Es würde uns freuen, wenn die Raucher unter Ihnen sich noch einen Moment gedulden könnten.
Sophie Lustenberger, Walterswil; Shathurya Muralithas, Kölliken; Laura Thönen, Strengelbach; Elena Trunz, Oftringen

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