WWF-Lauf: Viele Schweisstropfen für eine gute Sache

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Die Kinder aus Reiden rannten auf dem Sportplatz Kleinfeld ihre Runden für einen guten Zweck.Bilder: i.-
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Er erfrischte sich nach einem Schluck aus dem Becher.

«Zehn, neun, ... – null!» Nach dem gemeinsamen Anzählen der letzten zehn Sekunden vor dem Start rannten die motivierten Kinder jubelnd los. Angeführt wurden sie vom «Pandabären», dem Maskottchen von WWF Schweiz – einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für den Erhalt der natürlichen Umwelt einsetzt. Nicht nur Joshua Müller – der seinen Zivildienst leistet – schwitzte in seinem Bärenkostüm, sondern auch die Schülerinnen und Schüler. Sie hatten im Vorfeld nach Sponsoren im Bekanntenkreis gesucht, die ihnen pro gelaufene Runde einen Betrag zusicherten. «Die Teilnahme an diesem Event bereitet mir Spass, obwohl Laufen nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Ich kann heute aber einen Beitrag für eine gute Sache leisten», sagte die schweissgebadete Malea.

Distanz Reiden – Paris zurückgelegt

An der Verpflegungsstation hielten die meisten Läuferinnen und Läufer nach jeder Runde inne, gönnten sich einen Apfelschnitz oder ein Stück Brot. Einige bevorzugten einen Schluck Wasser aus den bereitstehenden Bechern, um sich anschliessend als Erfrischung den Rest über den Haarschopf zu schütten. Bei «Start und Ziel» erhielten die Läufer und Läuferinnen am Ende jeder Runde einen Gummibändel ausgehändigt, den sie sich ums Handgelenk stülpten. Insgesamt waren sie während einer Stunde unterwegs und legten 1452 Runden (zu 450 Meter) zurück, was eine Distanz von 635,4 Kilometern ergibt. Das entspricht ungefähr der Strecke von Reiden nach Paris – eine bemerkenswerte Leistung!

Am meisten steuerten Nicola, der sich in der Freizeit im Zofinger Schwingkeller und bei der SLRG Reiden sportlich betätigt, und Severin (Geräteturner und Biker) zum tollen Ergebnis bei. Die beiden hatten diesen Sponsorenlauf als willkommene Trainingsgelegenheit genutzt und zählten am Ende 24 Gummibändel. Sie hatten also je eine Strecke von fast elf Kilometern zurückgelegt. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten nach dem Lauf ein verdientes Lob durch ihre Lehrpersonen und die Vertreterin des WWF Luzern, Marie Rubel.

Der Biber wird in der Schule behandelt

Die Fünft- und Sechstklässler setzten sich mit ihrem sportlichen Engagement für die gefährdete Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren ein. Der WWF belohnt diese Leistung für jede Klasse mit einem Schulbesuch, bei dem durch kompetente Personen viel Wissenswertes zu einer Tierart vermittelt wird. «Da das Thema Bienen bei uns bereits behandelt wurde, haben sich die Lehrpersonen darauf geeinigt, mit ihren Schülern etwas über den Biber zu erfahren», erklärte Lehrerin Gabi Peter. Die Sechstklässler werden sich während des Herbstes mit dem zweitgrössten Nagetier befassen. In der fünften Klasse wird der «Spitzentaucher und Holzfäller» im Frühling 2020 im Bereich Natur, Mensch, Gesellschaft zum Thema.

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