Oberstufenzentrum Rebberg: Das Siegerprojekt steht fest

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Oberstufenzentrum Rebberg: Visualisierung des Siegerprojekts (Bild: zvg)
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Oberstufenzentrum Rebberg: Modell des Siegerprojekts (Bild: zvg)
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Oberstufenzentrum Rebberg: Situationsplan (Bild: zvg)

Wie soll das neue Oberstufenschulhaus in Zofingen aussehen? Wie kann das neue Gebäude mit dem bestehenden Bez-Schulhaus kombiniert werden, damit daraus das Oberstufenzentrum Rebberg wird? 45 Planerteams hatten sich um die Teilnahme am Studienwettbewerb beworben. Fünf davon haben sich in der Vorrunde für den Wettbewerb qualifiziert und im Juli 2019 ihre Projekte eingereicht. Diese wurden durch das Büro für Bauökonomie AG, Luzern, geprüft und von einer Jury bewertet. Der Zofinger Stadtrat folgt der Empfehlung dieses Beurteilungsgremiums und erklärt das Projekt der Arbeitsgemeinschaft «Bünzli & Courvoisier Architekten/BGS & Partner Architekten/Vogt Landschaftsarchitekten» zum Wettbewerbssieger.

Schulhaus wird in bestehende Schulanlage integriert
Das Siegerprojekt zeigt auf, wie und wo das Schulhaus für zwölf Klassen mit Gruppenräumen, diversen Fachunterrichtsräumen, Administrations- und Lehrpersonenbereich, zusätzlichem Turnraum usw. gebaut werden soll. Es zeichnet sich insbesondere durch eine gekonnte Integration des neuen Schulhauses in das Gelände und die bestehende Schulanlage aus. Weiter überzeugt es bezüglich Funktionalität, Bauweise und Wirtschaftlichkeit.

Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen in der Grössenordnung von CHF 31 Mio. und müssen im Rahmen der Weiterentwicklung des Projektes noch reduziert werden. Gebaut werden soll das neue Schulhaus am Standort der heutigen Bez-Turnhalle. Dadurch entsteht im Westen der bestehenden Schulanlage ein ebenbürtiger Abschluss zum Hauptbau im Osten. Der bestehende, gedeckte Verbindungsgang wird verlängert und führt direkt in das neue Gebäude auf das Niveau der Hauptebene mit den Unterrichtsräumen. Zusätzlich ist ein weiterer Eingang im Westen auf Stadtniveau vorgesehen, um das Oberstufenzentrum direkter an die Altstadt anzubinden.

Neue Dreifachturnhalle
Der ehemalige Garderobentrakt wird als gemeinsames, identitätsstiftendes zentrales Schulleitungs und Lehrpersonengebäude für das Oberstufenzentrum verwendet. Die Dreifachturnhalle, welche die bisherige Bez-Turnhalle ersetzt, wird stark in das Terrain versenkt. Somit gelingt es, die Hauptebene mit den Unterrichtszimmern auf dem Niveau des Verbindungsganges anzuordnen. Im Zwischengeschoss sind die Spezialräume untergebracht. Mit dem zusätzlichen Eingang auf Höhe der Schützenstrasse im Westen entsteht die Möglichkeit, die Turnhallen ausserhalb der Betriebszeiten der Schule nutzbar zu machen.

Architektur ermöglicht zeitgemässen Unterricht
Die zwölf rechteckigen Klassenzimmer auf der Hauptebene, jeweils verbunden durch einen Gruppenraum, sind windmühlenartig entlang der Fassaden angeordnet. Im Zentrum dieser Hauptebene, zwischen den beiden Innenhöfen, ergibt sich eine interessante Innenzone mit grossem Potenzial. Dieser Bereich wird, nebst den geforderten Multifunktionsräumen, den pädagogischen Ansprüchen nach Lernlandschaften gerecht. Es ist angedacht, dass die beiden Hofräume ebenfalls in den Unterricht miteinbezogen werden können. Die Anlage entspricht den Anforderungen der Schule an einen zeitgemässen Unterricht im Oberstufenbereich.

Das Schulhaus soll in Mischbauweise gebaut werden. Der Sockel sowie Wände und Decken der unteren Geschosse werden in massiver Bauweise ausgeführt. Die Fassaden und Decken über den Unterrichtsräumen werden als Holzbau konstruiert. Das Projektteam wählte gezielt ein ähnliches Farb- und Materialkonzept, wie das der Altbauten und ergänzt dieses bewusst mit neuen Komponenten. Der Ausdruck der gewählten Materialisierung innen rundet das architektonische Gesamtbild adäquat ab.

Erweiterung ist möglich
Die Integration der Oberstufe (SeReal) von Brittnau und Strengelbach ist im geplanten Projekt zwar noch nicht eingeplant, die Möglichkeit mittels einer späteren Erweiterung ist jedoch gegeben. Der aktuell geplante Turnraum würde genügen und müsste nicht erweitert werden.

Siegerprojekt wird der Öffentlichkeit vorgestellt
Zu den Wettbewerbsergebnissen und insbesondere zum Siegerprojekt gibt es am Mittwoch, 16. Oktober 2019 im Rathaus Zofingen im Bürgersaal eine Ausstellung. Diese kann von 17.00 bis 21.00 Uhr frei besichtigt werden. Um 19.00 Uhr findet ausserdem am gleichen Ort eine Informationsveranstaltung dazu statt. Nachdem nun entschieden ist, in welcher Form das neue Schulhaus gebaut werden soll, gilt es ein konkretes Vorprojekt auszuarbeiten. Über den dafür nötigen Projektierungskredit wird der Zofinger Einwohnerrat voraussichtlich noch dieses Jahr entscheiden.

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