Der Zofinger Jodlerklub Edelweiss «bi de Lüt»

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Mit Anita Steiner-Aregger hat der Jodlerklub «Edelweiss» eine motivierende Leiterin und ein Vorbild für harmonische Stimmführung. Bilder: kbb

Der gute Ruf eilt dem Zofinger Jodlerklub Edelweiss voraus. So wie die Alpenblume mit diesem Namen ist auch der Jodlerklub eine Rarität unter seinesgleichen. Unter der Leitung von Anita Steiner-Aregger hat der Chor dank der ausgewogenen Stimmverhältnisse und der harmonischen Reinheit einen kaum zu übertreffenden Wohlklang erreicht. Die Dirigentin gibt vor dem Chor stehend kurz die Tonlagen an, reiht sich dann ein und singt mit. Sie verfügt über eine sehr fein modulierende und tragfähige Stimme. Ein Kopfnicken und Blick genügt, um die Einsätze auszulösen: Anita Steiner-Aregger ist ein Geschenk des Himmels. Das weiss auch Präsident Urs Gerhard und würdigte am Ende des Konzertes ihre Motivation und Inspiration des Jodlerklubs. Am Konzert waren 20 Chormitglieder und 40 Helfer aus anderen Vereinen beteiligt.

In den Wellen des Wohlgefühls

Für einen fröhlichen Auftakt sorgte schon die Bühnendekoration mit farbenfrohem Herbstflor sowie die Ländlerkapelle Res Bracher. Danach stellte sich der Jodlerklub mit «Chächi Manne» (Ernst Sommer) vor, worin es heisst «Die hei s Härz am rächte Fläcke». In der Folge zeigte sich, dass auch der Chor seine Stimmenregister haargenau am richtigen Ort einordnet. Im «Bärgchilbi-Juz» (Adolf Stähli) gelang dies so gut, dass im Publikum spontane Juchzer ertönten.

Der Edelweiss-Klub verfügt auch über einige hervorragende Solostimmen. Auf diesem Gebiet profilierten sich Evi Graber, Helen Wagner, Beat Baumann und Res Fürst in zwei Liedern als harmonische Einheit mit hoher Gesangskunst. Der erste Teil des Konzertes endete mit «Enzian» (Ernst Märki). So schön wie das Blau der Enziane ist auch die einheitliche Stimmführung des Jodlerklubs.

Nach der Pause eröffnete die Ländlerkapelle den zweiten Teil des Jodlerkonzerts. Der Jodlerklub wartete mit «Mis Plange» (Hannes Fuhrer) auf, worin es heisst «Ja mis Härz was wosch mir säge?». Die Herzen im Publikum wollten einhellig noch mehr vom Seelenbalsam dieses Konzertes. Sie erhielten ihn mit «Bärgweid» (Emil Herzog) des Chores und vom Duett Anita Steiner-Aregger / Evi Graber in «Was i z’allerliebscht möcht ha» (Adolf Stähli). Auch Susanne Rüegger leistete mit dem innig vorgetragenen Lied «So öpper, das besch du» (Ruedi Bieri) einen Beitrag, auf dem Akkordeon begleitet von Alois Renggli. Den musikalischen Teil sollte eigentlich der Jodlerklub mit «S Liächt i dir» (Simon Haller) mit den wunderschönen Jodelakkorden von Silvia Bürgi abschliessen. Aber das Publikum war erst nach zwei Zugaben gesättigt.

So tanzt Solothurn als Beigabe

Helen Wagner, die durch das Programm führte, war die Freude anzusehen, als sie ein Glanzstück des Abends ankündigen konnte: den Auftritt der Gruppe «SOtanzt». Im «Föfitanz» zirkulierten neun Paare über die Bühne, so präzis, als wären sie durch Zahnräder miteinander verbunden, in wehenden Röcken die Frauen und mit stampfenden Füssen die Männer. Ein Meisterstück boten sie im «Handtäschli-Ländler», wo die Täschli von einer Hand zur anderen wechselten. Schliesslich führten sie noch vor, dass sie auch in modernen Rhythmen bewandert sind. Das Publikum geriet schier aus dem Häuschen und belohnte «SOtanzt» mit brausendem Applaus.

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Wie kunstvoll, elegant und beschwingt sie tanzen kann, zeigte die Formation «SOtanzt» aus Solothurn.
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