Vordemwalder Velotrialisten verpassen EM-Final trotz guter Leistung

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Für Jonas König war nach einer missglückten ersten Runde und einer soliden zweiten im EM-Halbfinal Endstation. (Bild: iwi)

Eingebettet in die unberührte Natur der herrlichen toskanischer Region Garfagnana zwischen den Apuanischen Alpen und den toskanisch-emilianischen Apennien befindet sich das «Sportdorf» Il Ciocco. Ein aussergewöhnlicher Ort, perfekt für den Sport, abseits des Trubels der Stadt. Das Privatgrundstück liegt etwa 700 Meter über dem Meer. Hier fand bei besten Wetterbedingungen die diesjährige Europameisterschaft im Trial statt.

Die beiden Athleten des RV Vordemwald Jonas König und Noel Wipf konnten sich für die Kategorie Elite 26 Zoll (König) und Junioren 20 Zoll (Wipf) qualifizieren. Für Noel Wipf war es die erste Teilnahme an einer EM, Jonas König war schon mehrmals dabei.

Am Samstagmorgen ging Noel Wipf mit der Nummer 312 an den Start. Die fünf Sektionen waren im Halbfinal mit zwei Runden zu befahren. Sie bestanden ausschliesslich aus Steinfelsen, Betonelementen und Holzstämmen. Der Auftakt verlief für Noel Wipf (16) bitter. Er musste die Zone bereits in der ersten Sektion mit null Punkten verlassen. Auch in der zweiten Sektion konnte er nur 10 Punkte von 60 möglichen holen. Der Frust lag tief, aber Noel Wipf konnte sich schnell fangen und steigerte sich danach. Die erste Runde beendete er mit nur 120 Punkten. Gestärkt durch einen guten Lauf in der letzten Sektion nahm er die zweite Runde in Angriff, die ihm mit höherer Konzentration besser gelang. Der Junior beendete die zweite Runde mit 200 Punkten, erzielte insgesamt 320 Zähler und war mit seiner ausgezeichneten Leistung in der zweiten Runde mit dem Platz 13 der beste Schweizer bei den Junioren.

Mit einer Steigerung auf der zweiten Runde

Für Jonas König fiel der Startschuss am Nachmittag. Er ging mit der Nummer 20 ins Rennen. Auch für ihn hiess es die fünf Sektionen mit zwei Runden im Halbfinal möglichst fehlerfrei zu meistern, um in den Final einzuziehen. Er erwischte ebenfalls einen holprigen Start und musste mit nur zehn Punkten die erste Sektion verlassen. Auch für ihn hiess es nun ruhig bleiben, das Negative ausblenden und versuchen, sich zu steigern. Die erste Runde beendete der Strengelbacher mit 150 Punkten. Aber auch König konnte sich für die zweite Runde noch mal motivieren, sich steigern und sein Potenzial besser ausschöpfen. Der 21-Jährige schaffte zwei Sektionen mit der maximalen Punktzahl von 60 und beendete somit die zweite Runde mit 240 Zählern, war ein Total von 390 Punkten ergab und Rang 17. Dies reichte nicht für den Finaleinzug.

Grosse Freude bei der Schweiz über Silber

Zwei Schweizer Trialisten schafften jedoch den Sprung in die Endausmarchung. Vito Gonzalez (Bévilard) zog als Zweiter des Halbfinals bei den Junioren 26 Zoll in den Final ein. Debi Studer sicherte sich mit dem sechsten Platz gerade noch einen Finalplatz. Vito Gonzalez zeigte weiterhin sehr gute Leistungen und verteidigte Platz 2 und gewann somit EM-Silber. Debi Studer wurde Sechste. Die EM-Titel der Junioren, Frauen und Elite-Männer gingen an Deutschland und Grossbritannien.

Am nächsten Wochenende geht es auf dem gleichen Platz weiter mit dem Weltcup-Finallauf. (iwi)

Hier geht es zu den Resultaten.

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