Urteil: Stationäre Therapie für Intensivstraftäter Carlos – keine Verwahrung

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B. K. alias Carlos beim Boxtraining vor dem Skandal im Jahr 2013. © CH Media

Carlos wird eine Therapie absolvieren müssen. Das Zürcher Bezirksgericht hat entschieden, den 24-jährigen Kampfsportler zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 9 Monaten zu verurteilen. Diese Strafe wird jedoch zugunsten eine stationären Massnahme aufgeschoben. Von einer Verwahrung sieht das Gericht ab.

Das Gericht verurteilte ihn wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Drohung gegen Behörden und Beamte und Beschimpfung. Carlos war angeklagt, weil er zahlreiche Polizisten, Mithäftlinge und Gefängnisangestellte angegriffen hatte. Er bleibt in Sicherheitshaft, mindestens bis am 6. Mai 2020.

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