Oberstufenzentrum: glp-Interpellation löst Irritation aus

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Ein Zusatzbau soll aus der Zofinger Bezirksschule ein Oberstufenzentrum machen, in welchem auch Sekundar- und Realschule ihre Unterrichtszimmer haben. Bild: bkr

Neun Fragen rund um die Projektierung des Oberstufenzentrums Rebberg und die Sanierung der bestehenden Bezirksschulanlage haben glp-Einwohnerratsmitglieder dem Stadtrat im Oktober vorgelegt. Die Geschäfte sind für die Sitzung vom nächsten Montag traktandiert, die Beantwortung der Interpellation nicht – sie wurde zu kurzfristig eingereicht.

«Die Interpellanten hätten für Ihren Vorstoss am besten Dringlichkeit beantragt. So hätte es zu einer sofortigen Beantwortung kommen können», sagt Einwohnerratspräsident André Kirchhofer (FDP). Für ihn ist eine IP im vorliegenden Fall generell der falsche Weg: «Vorstösse werden im Einwohnerrat im Anschluss an die Sachgeschäfte behandelt.» Auch traktandiert wäre die IP erst nach den beiden Entscheiden zur Behandlung gekommen. «Diese IP ist aus den genannten Gründen formell falsch», sagt Kirchhofer, während er die Fragen selbst als «wichtig und berechtigt» bezeichnet. Für ihn hätten sie in die den Kredit Oberstufenzentrum vorberatende Spezialkommission gehört. Wie weiter? «Die glp kann ihre Fragen in der Eintretensdebatte und in der Detailberatung zu den Vorlagen Oberstufenzentrum und Bez-Sanierung stellen», führt Kirchhofer aus.

Um was geht es den glp-Einwohnerrätinnen und -räten? Die Ausgangslage: Zum Bedarf für ein Oberstufenzentrum kommt es, weil es für Zofinger Kinder – die bereits auf der Welt sind – an Schulraum mangelt. Und, weil die Absicht besteht, dass Brittnauer und Strengelbacher die Oberstufe künftig in Zofingen besuchen. Dazu eine der Fragen der glp: «Wie ist der Stand der regionalen Schulraumplanung?»

Wurde geprüft, ob für die Oberstufen der drei Gemeinden regional genügend bestehender Schulraum da ist – die regionale Oberstufe dezentral geführt werden könnte? Andere Fragen betreffen die finanzielle Beteiligung Brittnaus und Strengelbachs am Projekt.

Zu den Investitionen ins bestehende Bezirksschulgebäude aus dem Jahr 1958 will die glp wissen, wie es nach den ins Auge gefassten Sanierungsschritten – mit Kosten von elf Millionen Franken – um die Restlebensdauer der Gebäude bestellt ist. Weiter interessiert: «Welche Strategie verfolgt der Stadtrat? Ist ein Ersatzneubau Bestandteil dieser Strategie?» Farbe soll der Stadtrat beim Thema Inventar der schützenswerten Gebäude bekennen: Plant er, die bestehenden Bauten der Bez ins kommunale Inventar aufzunehmen?

Trotz offener Fragen: Die Mitglieder der vorberatenden Kommissionen stehen hinter den stadträtlichen Anträgen. Beim Oberstufenzentrum will die Spezialkommission sogar ein künftiges Zusatzgeschoss fix eingeplant haben.

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