Gegenvorschlag findet keine Zustimmung - Schulinformatik-Kredit genehmigt

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Gemeinderat Andreas von Gunten erläutert gestenreich den gemeinderätlichen Vorschlag zur Beschaffung der neuen Schulinformatik. Bild: Alfred Weigel

91 anwesende von total 2914 Stimmberechtigten stimmten an der Kölliker Gemeindeversammlung den Verpflichtungskrediten über 490 000 Franken für bauliche Massnahmen mit Anschluss an das Glasfasernetz der Swisscom und Vernetzung in den Schulgebäuden sowie der Beschaffung von Hard- und Software für den Unterricht über 470 000 Franken zu. Während die Zustimmung zu den bautechnischen Voraussetzungen den Souverän ohne weiteres passierte, sah sich der Gemeinderat mit einem Gegenvorschlag bei der Gerätebeschaffung konfrontiert.

Unterstufe erhält trotz Gegenvorschlag iPads

Der Lehrplan 21 des Kantons schreibt vor, Schülerinnen und Schülern die Technologien im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik näher zu bringen. Umsetzung und Einführung sollen etappenweise erfolgen. Das Konzept des Gemeinderats sieht vor, Tablets und Laptops von Apple anzuschaffen. Dazu sollen die Klassen 1 bis 3 und die Mittelstufe mit den Klassen 4 bis 6 mit iPads ausgestattet werden. Während die Unterstufe mit einem Klassensatz beglückt wird, erhalten die oberen Klassen zwei. Die Abklärung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für Pädagogik und der Publis Public Info Service AG, spezialisiert auf Schulinformatik. Ein ähnliches Konzept wurde bereits an der Schule Erzbachtal realisiert. Die gemeinderätliche Arbeitsgruppe kann deshalb auf eine Referenz mit vertrauenswürdiger und zukunftsfähiger Schulinformatik verweisen. Der Gegenvorschlag, eingebracht von Martin Straumann, Professor an der Pädagogischen Hochschule der FHNW, plädierte aus pädagogischen Gründen die Unterstufe von Informatikgeräten zu befreien. Gemeindeammann Mario Schegner hob hervor, dass Schülerinnen und Schüler nicht täglich mit den Tablets arbeiten würden und die Einsparung von 22 Geräten gerade mal mit rund 13 000 Franken zu Buche schlagen würde. Die von Straumann vorgeschlagene Variante 2 befürworteten 11 Stimmberechtigte. Der Gemeinderatsvorschlag über die 470 000 Franken erntete in der Schlussabstimmung noch zwei Gegenstimmen. An wiederkehrenden Kosten für Wartung und Unterhalt, Cloud-Nutzung und Softwarelizenzen sowie externen Support- und Versicherungskosten würde sich wenig ändern. Die Abschreibung der Geräte erfolgt über drei Jahre, wobei die Lebensdauer des Schülerequipments sich auf sechs Jahre belaufe. Im Kredit für die baulichen Massnahmen sind Firewall-Equipment und Switch-Geräte für den Netzzugang sowie Anpassungen am bestehenden Netzwerk enthalten.

Ohne Diskussion und Gegenstimmen wurden sechs Kreditabrechnungen genehmigt. Bei drei Unterschreitungen handelte es sich um die Sanierung der Gebäudehülle des Doppelkindergartens mit 82 809 Franken, den Ersatz der Wasserversorgungsanlagen und Sanierung der Abwasserentsorgung inklusive Belagssanierung im Bereich Landhausweg mit 8137 Franken und Sanierung der Kanalisation in der Walkestrasse mit 16 619 Franken. Kreditabrechnungen mit Überschreitungen ergaben sich bei der Revision der Bau- und Nutzungsordnung mit 26 924 Franken (Kredit 28 000 Franken), der Erneuerung eines Wasserleitungsteilstücks in der Küfergasse mit 88 Franken (Kredit 70 000 Franken) und beim Wechsel der Strassenbeleuchtung auf LED mit 13 048 Franken (350 000 Franken).

Budget wurde trotz Minus gutgeheissen

Das Budget 2020 mit Steuerfuss von 114 Prozent weist ein Minus von 817 595 Franken aus, die Stimmbürger nahmen es diskussionslos an. Lucia Buzzi, italienische Staatsangehörige, Veljko Matic, serbischer Staatsangehöriger, sowie dem Deutschen Johannes Rainer Lorenz und der kosovarischen Familie Musaj und Kujtesa Morina mit Tochter Erleta und Sohn Ermal wurde das Gemeindebürgerrecht zugesichert.

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