Vom Versagen spricht niemand

26. Mai 1999: Im Champions-League-Final zwischen Bayern München und Manchester United sehen die Deutschen bis in die Nachspielzeit wie der sichere Sieger aus. Doch es kommt knüppeldick für die Münchner. In der 91. Minute gleicht Teddy Sheringham aus und zwei Minuten später trifft Ole Gunnar Solskjær zum 2:1.

14. Dezember 2019: Die Unihockeyanerinnen aus der Schweiz liegen gegen Tschechien im Heim-WM-Halbfinal bis in die 52. Minute mit 1:6 zurück. In den letzten gut 100 Sekunden treffen sie noch vier Mal, gleichen damit noch aus und schaffen die Final-Qualifikation in der Verlängerung.

Jeder spricht danach von den Gewinnern, von einer unglaublichen Aufholjagd, von sensationellem Teamgeist und unbändigem Willen. Es ist definitiv so, dass die Einstellung stimmen muss, um ein so wichtiges Spiel noch umbiegen zu können. Es darf aber nicht vergessen werden, dass sich ein Gegner, der eine Partie so lange so dominiert, enorm ungeschickt und überheblich anstellen muss, um noch als Verlierer vom Platz zu gehen. Es gibt diese Wunder immer wieder, aber eigentlich – und da spreche ich als ehemaliger Trainer – dürfte es sie nicht geben.

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