Neues Agrarcenter für Landwirte in Reiden geht im Januar auf

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Jonas Zemp (links) wird das Agrarcenter leiten, rechts Erika Bucher und Peter Lütolf von der Geschäftsleitung der Landi Luzern-West. (Bilder: Marc Benedetti)
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Das neue Agrarcenter der Landi von aussen. Es wurde innert sechs Monaten erstellt und wird am 3. Januar 2020 eröffnet.

inter dem Landi-Laden im Reider Ortsteil Mehlsecken ist die letzten Monate ein funkelnagelneues Gebäude in die Höhe gewachsen. Die Bauzeit betrug rund sechs Monate und der Bau hat 2,5 Millionen Franken gekostet. Das neue Agrarcenter Reiden für die Bauern im Wiggertal wird am 3. Januar seinen Betrieb aufnehmen.

«Das Agrarzentrum ist eine gute Sache für die Landwirte», sagte der Geschäftsführer der Landi Luzern-West, Peter Lütolf, bei einer Vorbesichtigung für diese Zeitung. «Damit gewährleisten wir die ständige Lieferbereitschaft im Pflanzenbau.» Ausserdem könnten sich Landwirte kompetent beraten lassen, fügt Lütolf hinzu. Es gibt einen Schalter am Eingang und Büros für die Angestellten.

Mit einheimischem Holz gestaltete hohe Halle

Die Lagerhalle hat eine eindrückliche Höhe von 13,5 Metern, die Lagergestelle allein sind 7,5 Meter hoch. Für den Holzaufbau wurde ausschliesslich Holz aus der Schweiz verwendet. Auf rund 1050 Palettenplätzen wird hier bald gesacktes Kraftfutter, Raufutter, Saatgut und Düngemittel lagern. Das Zentrum verfügt über eine Brandmeldeanlage sowie einen Brandschutzcontainer für gefährliche Güter.

Zu den Innovationen gehört auch die neue 60-Tonnen-Brückenwaage vor dem Gebäude. Sie funktioniert mit Selbstbedienung und kann von jedermann 24 Stunden und sieben Tage pro Woche benutzt werden. Der Strom fürs Agrarzentrum und den Betrieb des bestehenden Landi-Ladens wird auf dem Dach des Agrarcenters mittels einer eigenen Photovoltaikanlage produziert.

Im neuen Agrarzentrum werden drei bis fünf Personen arbeiten. Geleitet wird es von Jonas Zemp aus Uffikon. Der 22-jährige Agrotechniker HF ist seit Sommer für die Landi tätig, bisher in Dagmersellen und neu in Reiden. «Ich freue mich schon sehr auf die Vollendung des Baus und die Eröffnung», sagt Zemp.

Neben den Landwirtschaftsbetrieben werden auch Gartenbauunternehmen, Kleintierzüchter (Kaninchen- und Hühnerzucht) sowie private Pferdehalter zu den Kunden des Zentrums gehören. «Die Nähe zur Autobahn ergibt eine ideale Verkehrserschliessung», sagt Peter Lütolf. Auch mit Landwirtschaftsfahrzeugen sei das Agrarcenter im Wiggertal sehr gut erreichbar. Das nächste solche Center der Landi befindet sich in Willisau.

Neuerungen auch im bestehenden Landi-Laden

Zeitgleich wurde auch der bestehende Landi-Laden modernisiert und dem neuen «Ladenkonzept 2.0» angepasst. Der Aussenverkauf konnte vergrössert werden. Im Laden wurde unter anderem die «Regio-Ecke» mit Produkten aus dem Wiggertal neu und attraktiver gestaltet. Da gibt es beispielsweise Honig von hiesigen Imkern, Apfelringli, Eier von den Höfen, gebrannte Wasser und natürlich jede Menge lokales Gemüse und Früchte.

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