Der SC Langenthal mit einem Zittersieg gegen das Schlusslicht

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Langenthal-Stürmer Andrew Clark (rechts) schafft es nicht, die Scheibe an Biasca-Goalie Stefan Müller vorbei im Tor unterzubringen. (Bild: ryl)

In der 52. Minute hätte es klappen sollen: Biasca-Verteidiger Misha Moor verlor die Scheibe zwischen der eigenen blauen und der roten Linie als letzter Mann an Stefan Tschannen. Langenthals Captain zog alleine aufs Tor von Stefan Müller zu, täuschte den Schuss an und wollte die Scheibe am Keeper vorbeilegen. Mit einem Hechtsprung fing der Biasca-Hüter die Scheibe aber noch ab und verhinderte damit das 3:1 – und die Entscheidung. Irgendwie passte diese Szene zur Partie: Der Gastgeber knorzte sich durch die Abwehr, war aber auf den letzten Metern zu wenig zwingend, zu wenig überzeugend und phasenweise auch zu wenig kreativ. Das Schlusslicht aus dem Tessin wehrte sich währenddessen nach Kräften. Was entstand, war ein Spiel auf bescheidenem Niveau – und dem glücklicheren Ende für den SC Langenthal.

Fehler bringt die Gäste aus dem Tessin in Front

Die Gastgeber zeigten aber nicht etwa eine schlechte Einstellung, viel eher fehlte es zu oft an Qualität und Genauigkeit. Fehlpässe entstanden haufenweise, Fehler im Aufbauspiel ebenso. Einer davon sollte denn auch früh von Biasca zur Führung genutzt werden. Mathieu Maret hätte für sein Fehlpass eigentlich einen Assist verdient gehabt, als in der 5. Minute Maxwell Gerlach zur Führung traf. Immerhin nur gerade zwei Minuten später gelang dem SCL der Ausgleich, dank einem abgelenkten Schuss von Jan Wieszinski.

Für bessere Zeiten sorgte neben einem starken Goalie Philip Wüthrich, der in entscheidenden Situationen überzeugte, auch Vincenzo Küng. Als er in der 27. Minute alleine auf Stefan Müller zulief, sorgte er für die erste SCL-Führung. «Ich hatte Druck von beiden Seiten, deshalb konnte ich die Scheibe nicht mehr heben, weshalb ich sie zwischen den Beinen durchschoss», so Küng.

Im Schlussdrittel schien Langenthal dann besser, konnte die Partie aber lange nicht entscheiden. «Wir haben nicht zu viel zugelassen und in den wichtigen Momenten das Tor geschossen. Aber die Erwartungen wären höher, wirklich dominieren konnten wir nicht», erklärte Stefan Tschannen. Letztlich sorgte Dario Kummer mit einem Schuss aufs leere Tor für das 3:1.

Bitter an diesem Abend war damit einzig eine Randnotiz: Yves Müller verletzte sich an der Schulter und dürfte länger ausfallen. Für die bereits ausgedünnte Defensive keine gute Meldung für die nahe Zukunft.

 

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