Valentina Verdesca: Ihre Bilder sollen ohne Worte erzählen

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Fotografin Valentina Verdesca im Selbstportrait (Bilder: Valentina Verdesca)
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Valentina Verdesca lässt sich bei ihren Bildern von ihrer Stimmung inspirieren. Bilder: Valentina Verdesca
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Starke farbliche Kontraste.
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Neue Perspektiven.

Eine Frau steht inmitten der herabhängenden Äste eines Baums, ihr Gesicht ist kaum zu sehen, aber ihr gelbes Kleid leuchtet hervor. Im nächsten Bild sieht man die Frau in einem roten Kleid, sie scheint am Betrachter vorbeizulaufen, das Haar verdeckt ihr Gesicht.

Fotografisch eingefangen hat diese Szenen Valentina Verdesca. Die 34-jährige Köllikerin ist selbstständige Fotografin. Mit diesen zwei Werken plus drei weiteren wird sie von heute Freitag bis nächsten Dienstag an der photoSCHWEIZ vertreten sein. Über 300 Fotografen und Fotografinnen zeigen auf rund 7000 Quadratmetern in den Räumlichkeiten der StageOne sowie der Halle 622 in Zürich-Oerlikon ihre liebsten Bilder des Jahres.

Ihre Zeit für freie Arbeiten ist rar

Mit ihrer Bildserie hat sich die Fotografin um einen Platz in der Ausstellung beworben, ihre erste Teilnahme ist es aber nicht. «Bereits 2014 stellte ich an der photoSCHWEIZ Bilder aus.» Für diese fünf Werke hat sie sich entschieden, weil es eine der wenigen freien Arbeiten war, die sie in letzter Zeit realisieren konnte. «Ich habe drei kleine Kinder und arbeite daneben 50 Prozent als Fotografin für Agenturen, Firmen oder Magazine. Da ist es nicht immer leicht, Zeit für eigene Projekte zu finden.»

Die angesprochenen Bilder zeigen ihre Kollegin, aber absichtlich nicht zu offensichtlich. Verdesca will, dass ihre Bilder eine Geschichte erzählen, ohne Worte benutzen zu müssen. «Ich bin ein visueller Mensch und nicht besonders gut mit geschriebenen Worten», erklärt sie. «Vielleicht bin ich gerade deswegen bei der Fotografie gelandet.»

Ein Kindheitstraum war ihr Beruf aber nicht, auch wenn sie dank ihrer Mutter schon früh mit der Fotografie in Kontakt kam. «Ich habe das KV gemacht, dann aber schnell gemerkt, dass mir der kreative Freiraum fehlt.» Also absolvierte sie die gestalterische Berufsmatura und danach die cap fotoschule in Zürich. «2014 machte ich mich selbstständig.»

Filmszenen oder ihre Umgebung inspirieren sie

Ihre Inspirationen holt sich Verdesca vielfach aus ihrer eigenen Stimmung. «Wenn ich gut drauf bin, sieht man das auch meinen Bildern an. Geht es mir weniger gut, sind sie entsprechend düsterer.» Auch Filmszenen oder ihre Umgebung würden ihr immer wieder als Inspiration dienen.

Sie freut sich, dass sie dank der photoSCHWEIZ wieder einmal ihre Bilder ausstellen kann, denn seit 2014 hatte sie dazu keine Möglichkeit mehr. «Eine Ausstellung ist auch immer etwas für mich selbst. Es ist schön, die eigenen Bilder wieder mal gross gedruckt zu sehen.» Von der photoSCHWEIZ erhofft Verdesca sich, unter den vielen Werken gesehen zu werden. «Hinterlassen meine Bilder bei einer Person ein schönes Gefühl oder erhalte ich auch nur ein ehrliches Feedback, dann macht mich das glücklich.»

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