Doch noch ein Kandidat für den Gemeinderat Kirchleerau

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Daniel Wyss will am 9. Februar in den Gemeinderat von Kirchleerau gewählt werden. Bild: zvg

Eine Zeit lang hatte es den Anschein, als müssten die Gemeinderatsersatzwahlen in Kirchleerau am 9. Februar ohne Kandidaten durchgeführt werden. Denn innerhalb der offiziellen Frist, die am 27. Dezember ablief, meldete sich niemand.

Doch dann zeichnete sich ein Silberstreif am Horizont ab. Nachträglich meldete Daniel Wyss seine Kandidatur als Gemeinderat an. Dies tat er aber erst, als die Wahlunterlagen bereits verschickt waren. Deshalb liess er letzte Woche im ganzen Dorf Flyer verteilen, um auf seine Kandidatur aufmerksam zu machen.

Doch warum hat er sich nicht in der offiziellen Frist für die Kandidatur gemeldet? Wyss sagt, es sei zum Teil auch fehlender Mut gewesen. «Ich dachte, es gäbe sicher viel besser geeignete Kandidaten als mich», so der 40-Jährige. Davon überzeugt war er zum Teil, weil er erst seit drei Jahren in Kirchleerau lebt. Fremd ist ihm die Gemeinde aber nicht. «Meine Frau, mit der ich seit vierzehn Jahren zusammen bin, ist hier aufgewachsen. Kirchleerau kenne ich also schon lange», sagt Wyss.

Für das Amt als Gemeinderat interessierte er sich bereits seit längerem. «Es reizt mich, hinter die Kulissen zu sehen und mich aktiv in meiner Wohngemeinde zu engagieren. Ich will etwas zurückgeben», sagt Wyss, der in Moosleerau bei der Claviag AG als Produktionsingenieur arbeitet. Seinen Arbeitsweg legt er jeweils mit dem Velo zurück.

In Gesprächen mit seiner Familie und seinen Freunden kristallisierte sich dann heraus, dass er ein geeigneter Kandidat wäre – und sich das Amt auch zutraut. Als sich der Gemeinderat bei ihm meldete und mit ihm ein Gespräch führte, das ein gutes Bauchgefühl bei Wyss hinterliess, stand seine Kandidatur fest. «Ich brauchte einfach einen Schubs», sagt er.

Mit der Demission der bisherigen Gemeinderätin Martina Bolliger wird nun das Ressort Schule und Soziales frei, zu dem auch die Bereiche Kindes- und Erwachsenenschutz und Liegenschaften gehören. «Bei der Ressortverteilung würde ich klar hintenanstehen», sagt Wyss. Das frei werdende Ressort würde ihm aber zusagen. Zwar sind seine beiden Töchter im Alter von zwei Jahren und knapp zwei Monaten noch nicht im schulpflichtigen Alter. Doch ihm sei bewusst, wie wichtig die Schule für das Dorf sei.

Vor seiner Kandidatur war Wyss noch nie politisch engagiert. Bei der Wahl tritt er als Parteiloser an. Einen späteren Parteibeitritt schliesst er eher aus. «Die Parteilosigkeit ist meines Erachtens auch kein Nachteil.»

Auf seine Kandidatur bekam Wyss bereits viele positive Rückmeldungen, was ihn zuversichtlich stimmt. Dennoch ist er in Hinblick auf die Wahl etwas nervös. Er hofft, dass möglichst viele Kirchlerber seinen Namen auf den Wahlzettel schreiben. Klarheit wird er dann am 9. Februar haben.

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