Schritt für Schritt zum Gratis-ÖV

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Reaktion zum Artikel «Schritt für Schritt zum Gratis-ÖV?» von Othmar von Matt. Ausgabe vom 22. Januar.

Dieser Artikel hat meine Aufmerksamkeit erregt. Zudem habe ich mich geärgert, dass wieder nur die Jugend berücksichtigt werden soll. Anscheinend ist vielen Politikern immer noch nicht bewusst, dass auch viele Rentner am Hungertuch nagen. Hallo, ihr Politiker in Bern, wacht endlich auf! Nicht alle Rentner leben mit vollem Portemonnaie und haben eine Eigentumswohnung. Vielmehr sind viele von ihnen arbeitslos und demzufolge ausgesteuert worden. Immerhin zirka 2000 Personen im Durchschnitt pro Monat. Sie mussten fast ihr ganzes Vermögen aufbrauchen, weil sie keine Arbeit mehr gefunden haben.

Was mich so richtig frustriert, ist die Tatsache, dass die Jungen nicht mehr für die ältere Generation zahlen wollen. Vielen ist nicht bewusst, wie hart wir gearbeitet haben, um unser Land zu dem zu bringen, was es heute ist. Ich weiss gar nicht mehr, wie viele Überstunden ich selber geleistet habe in meinem über 40-jährigen Berufsleben. Ich habe brav meine Beiträge zur AHV und alle sonstigen Versicherungen bezahlt. Ich habe immer daran geglaubt, wir hätten mit diesen Generationenverträgen ein Mittel gefunden, um die Armut, die früher in der Schweiz geherrscht hat, zu überwinden. Warum sorgt man nicht dafür, dass Rentner mit kleinen Renten zu günstigeren Abos und Zugbilletten kommen? Klar gibt es schon die 9-Uhr-Zugbillette. Aber auch die Senioren-Abos sind für gewisse Rentner einfach auch noch unerschwinglich. Es wäre wünschenswert, wenn man auch auf die ältere Generation ein bisschen mehr achten würde. Im Moment herrscht einfach nur noch der Jugendwahn.

Renate Bühler, Rothrist

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