So schützen Sie sich vor dem Coronavirus – das Wichtigste in sieben Punkten

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Der Coronavirus (orange) unter dem Elektronenmikroskop. (Bild: Keystone)

1. Welche Symptome können auftreten?

Grundsätzlich verursachen gewöhnliche Coronaviren gemäss dem Robert Koch Institut (RKI) eine «milde Erkältungssymptomatik», also Husten, Schnupfen und Atemnot. Im Fall des neuartigen Coronavirus kann eine Infektion aber auch zu einer Lungenentzündung und Atemproblemen führen.

Da es sich in diesem Fall um eine atypische Lungenentzündung handelt (heisst: nicht von Bakterien verursacht), treten die Symptome eher langsam und schleichend auf. Kopf- und Gliederschmerzen gehören zu den typischen Symptomen, dazu leichtes Fieber und Husten.

Die Inkubationszeit (der Zeitraum zwischen Ansteckung mit einem Erreger und Auftreten der ersten Symptome) beträgt zwischen 2 und 14 Tagen. Menschen sind vermutlich während der Inkubationszeit ansteckend.

2. Wie verhalte ich mich bei einem Ansteckungsverdacht?

Solltet ihr aus einer der Regionen in Italien kommen, die mit Infizierungen ringt, Kontakt mit Personen aus Wuhan oder anderen belasteten Regionen gehabt haben oder an den oben beschriebenen Symptomen leiden oder die Symptome entwickeln, dann besteht Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus.

Das RKI rät in diesem Fall:

  • Wenn die Symptome hingegen erst bei nach eurer Ankunft auftreten, dann bleibt zuhause, vermeidet unnötige Kontakte mit anderen Menschen und meldet euch bei eurem Arzt telefonisch an und weist ihn auf eure Reise hin.
  • Wenn ihr bei der Ankunft am Flughafen schon unter den Symptomen leidet, solltet ihr sofort das Flughafenpersonal informieren.

Im Zweifel kannst du dich auch bei der Hotline des Bundes (Telefon 058 462 21 00) melden.

3. Wie wird das Virus übertragen?

Das Virus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden – meist per Tröpfcheninfektion (also etwa durch Anhusten). Auch sogenannte Schmierinfektionen sind möglich. Dabei nehmt ihr die Viren etwa von einer Türklinke auf. Fasst ihr euch dann zum Beispiel ins Gesicht, könnt ihr euch mit dem Erreger infizieren.

4. Wie schützt ihr euch vor einer Ansteckung?

Grundsätzlich gelten auch für das neuartige Coronavirus dieselben Schutzmassnahmen, mit denen ihr euch auch vor einer Erkältung oder Grippe schützen könnt.

  • Achtet auf Husten- und Niesetikette: Möglichst nicht in die Hände niesen oder husten, sondern Einmaltaschentücher verwenden. Abstand halten oder wegdrehen. Habt ihr kein Taschentuch zur Hand, dann in die Armbeuge husten oder niesen und nicht in die Hände.
  • Gründliches und mehrmaliges Händewaschen (Fingerzwischenräume, Nagelbett und Handgelenke nicht vergessen).
  • Abstand von Erkrankten halten.

5. Welche Therapien gibt es?

Derzeit gibt es laut Robert Koch Institut keine spezifischen Behandlungsmöglichkeiten gegen das neuartige Coronavirus. Allerdings sei die unterstützende Behandlung der Infektion sehr wirkungsvoll.

Je nach Schwere des Krankheitsbildes können dazu etwa Sauerstoffgabe, Ausgleich von Flüssigkeitshaushalt oder die Behandlung von bakteriellen Begleitinfektionen mit Antibiotika gehören. Außerdem werden die relevanten Grunderkrankungen behandelt, also etwa euer Husten.

6. Kann ich mich über Postsendungen aus China oder Italien anstecken?

Nein. Das Virus überlebt ausserhalb des menschlichen Körpers nur wenige Stunden.

7. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass in der Schweiz bestätigte Fälle einer Sars-CoV-2- Infektion auftreten?

Laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist es «wahrscheinlich», dass in der Schweiz «eingeschleppte Fälle» festgestellt werden. Eine Ausbreitung des Virus in der Schweizer Bevölkerung ist laut BAG aber «wenig wahrscheinlich». 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Virus

B. Kerzenmacher
schrieb am 24.02.2020 11:15
In dieser sich entwickelnden Pandemie zeigt sich das ganze Ausmass der zu grossen unheilvollen Abhängigkeit von China. Denn gerade von dort gehen viele Pandemien aus, insbesondere aufgrund der der hohen Bevölkerungsdichte in Chinas Grossstädten, angefacht durch sehr viel höhere Mobilität innerhalb Chinas durch Schnellzüge und Inlandsflüge und ein Gesundheitswesen das hinterherhinkt.
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