«Wir alle waren ein ganz tolles Team»

280220_reg_theater_bottenwil_patienten_aw.jpg
Die Patienten auf Schloss von Wyl mit Präsident Manuel Leuenberger (rechts). Bild: aw

Wer eine der Aufführungen der Spiel- und Theatergruppe Bottenwil besuchte, merkte wohl, wie die Begeisterung der Akteure auf die Theaterbesucher im Saal überschwappte. «Mörderstund isch ungsund» war zweifellos mit riesigem Engagement und viel Herzblut inszeniert. Regisseur Kari Roth und Präsident Manuel Leuenberger erzählen, wie sie die intensive Zeit erlebt haben.

Herr Roth, welches allgemeine Fazit ziehen Sie nach den vier gut besuchten Vorstellungen?

Kari Roth: Alle Akteure haben nach einer langen Probezeit eine super Leistung gebracht und sind über sich hinausgewachsen.

Was hat Ihnen besonders gut während der Probenphase und den vier Vorstellungen gefallen?

Der Zusammenhalt und die gute Stimmung.

Mussten Sie nach der Premiere bei bestimmten Szenen noch Korrekturen anbringen?

Nein, in den letzten zwei Wochen wird generell nichts mehr geändert, nur noch Routine geprobt.

Was hätte im Nachhinein noch besser laufen können?

Vorbereitung, Organisation, Textbeherrschung, Ausdrucksweise, Anordnungen des Regisseurs – alles wurde sogar noch besser umgesetzt als erwartet. Auch der Teamgedanke, die Integration der Neuen und die Hallenverfügbarkeit: Es hat alles geklappt, wie es sollte. Wir alle waren ein ganz tolles Team.

Zwei Theaterdebütantinnen wirkten zum ersten Mal in der Spiel- und Theatergruppe Bottenwil mit. Wie klappte die Integration in das etablierte Team? Werden sie wieder eine Chance bekommen?

Sie wurden sehr gut aufgenommen und ja, sie werden sicher wieder spielen.

Was lässt sich für kommende Theateraufführungen Positives mitnehmen?

Den Teamgeist und die Spielfreude nicht verlieren, da sind wir, Regie und Präsident, einer Meinung.

Herr Leuenberger, was nimmt erstens der Präsident und zweitens der Napoleon-Darsteller aus Probenzeit und Aufführungen mit?

Manuel Leuenberger: Als Präsident kann ich sagen, dass die Probezeit sehr intensiv, aber auch diszipliniert verlief. Es gibt immer Momente, in denen man nicht 100 Prozent da ist. Aber über alles gesehen war es eine herausragende Theatersaison. Die Rolle als Napoleon sah ich als Herausforderung an. Es war etwas komplett anderes, diesmal sogar mit französischem Akzent. Es hat mir riesige Freude bereitet.

Beim Theater ist es wie beim Radrennen: «Nach der Tour ist vor der Tour». Wird es im nächsten Jahr wieder ein Stück mit einer Besetzung von neun bis zehn Akteuren geben oder wagt der Regisseur sich an ein Stück mit noch grösserer Herausforderung?

Das entscheidet sich an der GV und dann an der Stückauswahl der Spielerkommission.

Wie sieht die Zukunft bei der Spiel- und Theatergruppe Bottenwil aus?

Wir werden in die Zukunft gehen, so wie wir aus dieser Saison kommen. Ob und inwiefern sich der Vorstand verändern wird, können wir noch nicht sagen. Auf jeden Fall freuen wir uns bereits heute auf die nächste Saison.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Blum Innenausbau AG
Schreinermonteur, Mitarbeiter, Dagmersellen
Metzgerei Kreienbühl AG
Verkäuferin/Koch/Fleischfachfrau Veredelung, Mitarbeiter, Reiden
Gebr. Jetzer Hoch-und Tiefbau AG
Sachbearbeiter/in, Mitarbeiter,
Restaurant Einsiedelei
Service 70-100%, Mitarbeiter, Rüttenen
Job für Mamis, Mitarbeiter,
Gesucht Raumpflerin, Mitarbeiter,
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner