Jetzt nur nicht in Panik ausbrechen

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Die Sträggelebrätscher in Strengelbach feiern dieses Jahr ihr 40-Jahr-Jubiläum. Ein grosser Umzug mit mehr als 40 Nummern war geplant. Wegen der Gefahr, dass sich das Corona-Virus ausbreiten könnte, findet er nun nicht statt – genauso wie die Umzüge in Brittnau und Zofingen. Schade. So viele Stunden sind in die Vorbereitung dieser Anlässe investiert worden. Und nun gibt es enttäuschte Gesichter, sowohl bei den Teilnehmern der Umzüge als auch bei den Zuschauern, die sich auf die Narrenzüge gefreut haben.

Doch was wäre die Alternative? Die Umzüge stattfinden lassen? Die Ausbreitung des Virus riskieren? Andererseits: Viele Fasnachtsveranstaltungen finden nun trotz Corona-Gefahr statt. Der Unterschied: Diese Veranstaltungen rechnen mit weniger als 1000 Besuchern.

Noch ist das Virus schwer einschätzbar. Es werden Tatsachen und Mythen rund um die Erkrankung erzählt. Was nun genau Tatsache und was Mythos ist, kann aber der Durchschnittsbürger fast nicht unterscheiden. Reagiert der Bund nicht, fragen sich alle, ob er zu lasch ist. Reagiert der Bund aber mit Verboten, fragen sich alle, ob das nun wirklich nötig ist.

Gut ist: Der Bundesrat hat mit seinem Verbot von Grossveranstaltungen das Szepter in die Hand genommen. Er zeigt damit, dass er die Fragen und Befürchtungen der Bevölkerung ernst nimmt. Er unternimmt etwas – auch wenn das nun in manchen Augen zu viel, zu übertrieben ist. Der Gedanke dahinter: Dem Virus soll es möglichst schwer gemacht werden, sich in der Schweiz auszubreiten.

Ob das gelingen wird, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen. Was aber auf gar keinen Fall passieren darf, ist wegen der Absage von diversen Veranstaltungen in Panik auszubrechen. Noch breitet sich das Virus in der Schweiz nicht unkontrolliert aus. Und dass dies so bleiben soll, dazu trägt nicht nur das Verbot des Bundesrates bei, sondern auch wir alle. Mit Hygiene-Massnahmen – und vor allem auch mit Besonnenheit.

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