Die Fans feiern ihre SC-Langenthal-Spieler, als wären sie schon wieder Meister

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Eine Welle für die Viertelfinal-Sieger: Die Langenthaler genossen es sichtlich, dass die Fans für sie sangen und jubelten. (Bild: ryl)

Der SC Langenthal hat den EHC Olten unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit aller Deutlichkeit aus dem Playoff-Rennen geschmissen. Während die Saison für den Meister weitergeht, musste sich der Titelaspirant früh verabschieden. Dass die Oberaargauer damit auch noch den zweiten Playoff-Erfolg gegen Rivale Olten nacheinander feiern durften, fanden die SCL-Anhänger offensichtlich umso schöner. In bester Laune warteten gut 250 Fans vor dem Langenthaler Schoren und empfingen ihre Schützlinge. Als der Car um 23.15 Uhr vorfuhr, zündeten die Fans Pyros und Feuerwerk, sangen und jubelten. In der Folge liessen Clubverantwortliche sie auf die Haupttribüne des Schorenstadions, wo weiter geträllter wurde: «Wir wollen die Meisterschaft, und den Pokal, zum vierten Mal», sangen die euphorisierten Anhänger – zur Freude der Spieler. «Wahnsinn, damit hätte ich nie gerechnet», meinte etwa Eigengewächs Dario Kummer. «Unglaublich. Einfach unglaublich», sagte ein begeisterter, ja gar ergriffener Peter Zulauf als Vorsitzender der SCL-Geschäftsleitung.

Als nach etwa fünf Minuten Applaus und Fangesängen SCL-Captain Stefan Tschannen vortrat und um Ruhe bat, wollten die Fans zuerst noch nicht still sein und sangen noch lauter, um ihren Star zu ehren. Als es dann aber ruhiger wurde, stimmte der Captain selbst ein Liedchen an: «Zieht sie an den Schwänzen, zieht sie an den Mäuseschwänzen», ertönt es lautstark aus allen Kehlen. «So etwas habe ich wirklich noch nie erlebt», kommentierte der SCL-Stürmer später, «es fühlt sich an, als wären wir Meister geworden. Da sieht man wieder einmal, was es bewirkt, wenn man Olten besiegt.»

Zum falschen Verein und wie geht es weiter?

Nach einer halben Stunde war für den Moment ausgefeiert und die Profis gingen ihrer Wege. In den nächsten Tagen machten spassige Bilder auf Social Media die Runde. Weinende Mäuse vor dem SCL-Logo, die schönsten Wünsche für die Ferienzeit an die Rivalen und auch EHCO-Verteidiger und Ex-SCL-Spieler Philipp Rytz bekam sein Fett ab, der offensichtlich im Sommer zum falschen Verein gewechselt hat. Für die Anhänger von Gelb-Blau ist nach dem Derbysieg klar: Auf dem Weg zum Titel kann der SC Langenthal nur noch vom Corona-Virus gestoppt werden.

Heute Montag beschliessen die Vertreter der National- und der Swiss-League-Klubs, wie man für die Playoffs mit dem bis 15. März dauernden Verbot von Veranstaltungen mit über 1000 Zuschauern umgehen wird. Also auch, ob die Langenthaler Fans ihre Lieblinge bald wieder im Stadion feiern dürfen.

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