10. AKB Immo-Messe abgesagt ++ 14 Aargauer Corona-Fälle ++ SP-Hearing hängt von Verbot ab

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Jean-Pierre Gallati, Vorsteher Departement Gesundheit und Soziales, zeigt den Medien die Verordnung des Bundesrates. © André Albrecht

9. März: 10. AKB Immo-Messe Brugg abgesagt – eine Messe im 2020 ist fraglich

«Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Corona-Virus haben wir uns schweren Herzens entschieden, unsere 10. Immo-Messe abzusagen», teilt Aargauische Kantonalbank mit. Noch sei unklar, ob im 2020 eine Messe durchgeführt werden könne. Dies hänge von der weiteren Entwicklung ab. Sicher wird aber nächstes Jahr wieder eine Immo-Messe stattfinden (Samstag, 20. März 2021).

Die AKB begründet den Entscheid wie folgt: «Diese Massnahme mag übertrieben erscheinen. Leider können wir aber die Auswirkungen des Virus auf unsere Veranstaltung nicht genau abschätzen und möchten keine unnötigen Risiken eingehen. Vor allem auch, weil wir unsere Besucherinnen und Besucher nicht auf ihre bisherigen Aufenthaltsorte oder Kontakte kontrollieren können und sich unsere Ausstellungsstände auf einem relativ engen Raum befinden. (az)

8.März: Zahl der Corona-Erkrankungen steigt im Aargau auf 14 – bisher kein schwerer Verlauf

Am Freitag waren im Kanton Aargau 12 Personen am Coronavirus erkrankt. Eine davon galt bereits wieder als geheilt. Über das Wochenende ist die Zahl  der Erkrankungen laut Regierungssprecher Peter Buri um zwei auf 14 angestiegen, wovon weiterhin eine Person als geheilt gilt. Laut Buri sind die Erkrankten inzwischen mehrheitlich wieder zuhause in Isolation, da diese bisher einen unkomplizierten klinischen Verlauf zeigten. Ein schwerer Verlauf sei bisher (Stand Sonntagabend) bei keinem der Corona-Patienten im Aargau zu beobachten, es gehe ihnen laut Auskunft von  Kantonsärztin Yvonne Hummel den Umständen entsprechend gut. Der Kanton informiert am Montagnachmittag wieder über den aktuellsten Stand, dann auch mit einem zusätzlichen Fokus auf die Auswirkungen des Virus auf die Aargauer Wirtschaft. (mku)

8.März: SP-Präsidenten-Hearing in Aarau: Entscheid fällt bis Dienstagabend

Diesen Donnerstag plant die SP Aargau in Aarau ein Hearing mit den vier Kandidierenden (unter ihnen Nationalrat Cédric Wermuth) für das Präsidium der SP Schweiz. Die SP Schweiz macht die Durchführung des Wahlparteitags am 4./5. April davon abhängig, ob der Bundesrat diese Woche das Verbot von Veranstaltungen über 1000 Personen verlängert. Die Geschäftsleitung der SP Aargau überprüft nun gemäss Auskunft des politischen Sekretärs Claudio Bernet, ob der Anlass am Donnerstag durchgeführt wird oder nicht. Entschieden werde spätestens am Dienstagabend. (mku)

8.März: Parteitag der FDP Aargau findet nicht statt

Eben hat die FDP Schweiz ihre Delegiertenversammlung vom April mit rund 500 Teilnehmenden wegen des Coronavirus auf anfangs Mai verschoben. Nun steht fest, dass auch der geplante Parteitag der FDP Aargau von Dienstag in Kleindöttingen nicht stattfindet. Dies hat laut FDP-Geschäftsführer Stefan Huwyler der Geschäftsleitungsausschuss am Sonntag beschlossen. In welcher Form das nachgeholt wird, ist noch offen. Am Dienstag hätten der frühere Ständerat Philipp Müller und die frühere Nationalrätin Corina Eichenberger verabschiedet sowie Stephan Attiger erneut für den Regierungsrat nominiert werden sollen. Eine Bewilligung hatte die FDP vorsorglich beim Kanton eingeholt. (mku)

6. März: Quarantäne-Pflicht aufgehoben – Gallati: «Ich will ein Wirrwarr verhindern»

Der Kanton hat am Freitag per sofort die Quarantäne-Pflicht für Personen aufgehoben, die Kontakt mit Corona-Infizierten hatten. Auch Corona-Patienten selber müssen bei gutem Verlauf nicht mehr im Spital isoliert werden, sondern zu Hause. Der Entscheid überraschte. Denn bis anhin standen über 160 Aargauer aus dem Umfeld der mit dem Virus infizierten Personen (Stand Freitag deren 12) unter Quarantäne. Auf Anfrage begründet Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati seinen Entscheid, die Quarantäne-Pflicht aufzuheben, so: «Ich wollte Klarheit schaffen und ein Wirrwarr verhindern.»

Für erneute Verunsicherung in den Kantonen sorgt die Ankündigung des Bundesamtes für Gesundheit, auf Anfang nächste Woche wieder neue Empfehlungen für die Betreuung von angesteckten und mit ihnen in Kontakt gekommenen Personen zu veröffentlichen.

6. März: Aargauer Schüler zeigen keine Corona-Symptome – angestecktes Familienmitglied wieder zu Hause

Der Zeininger Corona-Fall hat einen milden Krankheitsverlauf – in der Schule ist nach der anfänglichen Aufregung Ruhe eingekehrt und den beiden Schülern geht es gut.

6. März: Kanton verordnet keine Quarantänen mehr

Der Kanton Aargau hat einen Strategiewechsel beschlossen: Neu werden keine Verfügungen für Quarantänen mehr ausgesprochen. Das bedeutet, die Betroffenen begeben sich freiwillig in 14-tägige Quarantäne. Eventuelle Betreuungspersonen sollen fünf Tage Zuhause bleiben. Stand Freitagabend gibt es im Aargau 11 Fälle von Corona-Virus-Ansteckungen. Eine weitere Person gilt als geheilt.

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