Und dann ging Aarburg-Zofingens Volleyballerinnen die Kraft aus

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Mit Finten versuchte Aarburg-Zofingen, den Möhlemer Block zu überwinden. (Bild: gam)

Zweimal duellierten sich Volley Aarburg-Zofingen (VAZ) und Möhlin diese Saison in der 2. Liga. Jede Mannschaft feierte einen 3:2-Sieg. «Wir hofften, wir können es auch im Halbfinal des Aargauer Cups spannend machen», meinte Trainer Peter Rohner. Zu Beginn der Partie sah es tatsächlich aus, als würde es erneut eine enge Sache geben. Mit zwei Blockwinnern markierte Aarburg-Zofingen zum Auftakt Präsenz gegen den 2.-Liga-Leader. Mit Variantenreichtum im Angriff und starken Services hielt VAZ das Skore ausgeglichen und zeigte Kampfgeist in der Verteidigung. Bei 23:23 waren die Hoffnungen auf einen Satzgewinn berechtigt, zwei Bälle später aber bei 23:25 zunichte.

Potenzial nicht ganz ausgeschöpft

In der Folge zeigte sich, wie wichtig ein hellwacher Block gewesen wäre, wie ihn VAZ nur im ersten Satz zu stellen vermochte. Immer wieder knallte im zweiten Durchgang ein Angriff der Möhlemerinnen ungebremst zu Boden. «Uns gingen die Kräfte aus, körperlich und mental», konstatierte VAZ-Captain Svea Ackermann. Bei 6:11 versuchte Coach Peter Rohner mit einem Timeout einzugreifen, «Wechseloptionen hatte ich ja kaum». Wie so oft in den letzten Wochen fehlten bei Aarburg-Zofingen im Cupmatch Spielerinnen verletzt oder krank oder waren ferienabwesend. Die letzten Fünfsatz-Spiele in der Meisterschaft, zuletzt am Samstag gegen Wyna, kosteten mit reduziertem Kader viel Energie. «Die fehlte uns im Halbfinal», sagte Peter Rohner. «Wir waren nicht mehr in der Lage, uns auf dem Feld gegenseitig zu pushen», meinte Svea Ackermann. Zu selten brachten sie und ihre Teamkolleginnen die Smashes nun am starken Möhlemer Block vorbei. Und so nutzte Möhlin, das insgesamt kaum Eigenfehler beging und selbst bei missglückten Annahmen eine sinnvolle Angriffsvariante kreierte, den dritten Satzball zum 25:14.

Mit 10:1 und 12:3 legte der Favorit im dritten Durchgang vor und bejubelte bei 25:12 den Einzug in den Cupfinal. Es war nicht das Ausscheiden an sich, was Trainer Peter Rohner enttäuscht in der Halle zurückliess: «Schade, dass wir etwas angeschlagen unser Potenzial nicht ausgeschöpft haben.» Dabei sprach er nicht nur das Cup-Halbfinale an. «Auch in der Meisterschaft wäre in Vollbesetzung noch mehr dringelegen», ist er überzeugt, «insgesamt haben wir aber sicher das erreicht, was möglich war und harmonierten gut. Nächste Saison gilt es vor allem an der Konstanz zu arbeiten und daran, dem Gegner unser Spiel stärker aufzuzwingen.»

Als Schlusspunkt wartet am Freitag das 2.-Liga-Derby gegen Oftringen. Die Oftringerinnen gaben am Samstag mit dem 3:0 gegen Zelgli Aarau die rote Laterne ab und hoffen, dass sie den Abstieg in die 3. Liga so abwenden können. Die Würfel fallen spätestens an der Finalissima in Zofingen am 29. März. Dann stehen nebst den Cupfinals die Barrage-Spiele an. Der Kanton hat die Durchführung des Grossanlasses unter Auflagen bewilligt. 

Aargauer Cup. Halbfinals in Seon. Frauen: Aarburg/Zofingen (2.) - Möhlin (2.) 0:3. Lunkhofen (3. Pro) - Niederlenz (2.) 0:3. – Männer: Lunkhofen II (2.) - Dottikon (2.) 3:0. Kanti Baden II (2.) - Windisch (2.) 0:3. – Mixed: Mutschellen - Lengnau 3:0. Los Unidos - Würenlos 3:1. – Finals am 29. März in Zofingen.

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