Die Schulen am BZZ sind gut auf die Corona-Krise vorbereitet

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Das BZZ (Bildungszentrum Zofingen) mit Kantonsschule und Berufsschule. Bild: Markus Schneeberger

Das Zofinger Tagblatt erreicht Patrick Strössler, den Rektor der Kantonsschule Zofingen, am Freitagabend mitten in einer Sitzung. Seine Stimme am Telefon klingt angesichts der aussergewöhnlichen Lage entspannt: «Was wir in den vergangenen Tagen erwarten mussten, ist nun eingetroffen. Bis zum 4. April findet auch an der Kantonsschule Zofingen kein Präsenzunterricht mehr statt», sagt er.

«Wir haben uns schon vor dem Entscheid am Freitag Gedanken gemacht und entsprechende Vorbereitungen getroffen», so Strössler weiter. Die Schulleitung sei sich zwar bewusst, dass die Lehrerinnen und Lehrer punkto digitalen Fernunterricht unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen mitbrächten und die verschiedenen Fachbereiche unterschiedliche Voraussetzungen hätten; eine einheitliche Lösung könne man folglich nicht aus der Schublade ziehen. Aber: «Das stellt für uns kein Hindernis dar, den Bildungsauftrag weiter zu erfüllen. Wir sind dank mehrjähriger Erfahrung in den Bereichen ‹Bring Your Own Device› und selbstorganisiertes Lernen gut gerüstet für den Unterricht ohne Präsenz.» «Bring Your Own Device» (BYOD) heisst: Lernende bringen ihre eigenen Geräte mit, die in den Unterricht eingebunden werden.

Der nächste Montag dient laut Strössler der Vorbereitung des digitalen Fernunterrichts sowie der gegenseitigen Absprache; ab Dienstag werde der Unterricht über die digitalen Plattformen dann aufgenommen.

Gut vorbereitet ist auch die Leitung der Berufs- und Weiterbildung Zofingen (BWZ). «Wir führen bereits ab Montag Fernunterricht ein», sagt Berufsschulrektor Roger Meier. In der Corona-Krise kommt der Berufsschule nun ebenfalls entgegen, dass sie schon seit längerem auf die Strategie BYOD setzt.

Dieses bereits bestehende Netz an Computern erlaubt es nun, dass der Unterricht ab Montag ohne Unterbruch weitergehen kann – mit dem Unterschied, dass die Lernenden nicht mehr nach Zofingen reisen. «Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten wie bis anhin von der Schule aus», sagt Meier. Die Unterrichtszeiten sollen beibehalten werden. Zum Einsatz kommt in vielen Klassen Microsoft Teams, ein Werkzeug, das Nutzer und Inhalte verbindet. Auch in Geräten eingebaute Kameras werden eingesetzt. «Nun zahlt sich aus, dass wir früh auf BYOD gesetzt haben», sagt Meier. «Andere Schulen werden jetzt sicher grössere Probleme haben.» Nicht stattfinden wird an beiden Schulen vorläufig der Sportunterricht.

Schwieriger ist die Ausgangslage für die Schulen in den Gemeinden. «Das ist eine noch nie dagewesene Situation», sagt der Oftringer Gesamtschulleiter Lukas Leuenberger am Freitagnachmittag nach der Medienkonferenz des Bundes. Er wisse im Moment noch nicht, wie die Schulschliessung in Oftringen umgesetzt werde. Leuenberger ist es wichtig, die Weisungen von Bund und Kanton geordnet umzusetzen. Daher wird er mit der Schulführung heute Samstag über das weitere Vorgehen entscheiden und danach informieren.

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