Luzerns Corona-Testcenter erhält Lob vom Bundesrat

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Das Testcenter bei der Messe. Die Autofahrer müssen warten, bis sie einzeln zu dem Zelt im Hintergrund fahren dürfen. Bilder: Marc Benedetti
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In diesem Zelt findet der Test mit einem Zungenabstrich statt. Bilder: Marc Benedetti
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V.l. Daniel Koch vom BAG, Bundesrat Alain Berset, der Luzerner Regierungspräsident Paul Winiker, Gesundheitsdirektor Guido Graf und Staatsschreiber Lukas Gresch. Bilder: Marc Benedetti
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Die Delegation des Regierungsrats mit Alain Berset und Daniel Koch an der Pressekonferenz. Bilder: Marc Benedetti

Seit dem 23. März können sich Autofahrer in Luzern unkompliziert in einem «Drive-In» auf das Coronavirus testen lassen (wir berichteten). Die Teststation befindet sich auf einem mit Bändern grosszügig abgesperrten Parkplatz auf der Allmend, neben der Messe Luzern und der Swissporarena. Aktuell werden laut Auskunft des kantonalen Gesundheitsdirektors Guido Graf 10 bis 20 Tests pro Tag durchgeführt. Getestet wird nur, wer von einem Arzt überwiesen wurde.

Gestern haben Bundesrat Alain Berset und Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit (BAG), sich selbst ein Bild gemacht. Sie informierten sich ebenfalls über die Arbeit des kantonalen Führungsstabs und trafen sich mit der Kantonsregierung. Im Anschluss an die Visite trat der Besuch aus Bern mit einer Delegation des Regierungsrates kurz vor die Medien.

«Dieser April ist ein anderer April»

Gesundheitsminister Alain Berset lobte das Testcenter: «Es ist sehr interessant und ein Beispiel, wie man Material sparen und die Spitäler entlasten kann.» Die Schweiz sei eines der Länder, die vergleichsweise viel testeten, erklärte Berset. «Mit Norwegen zusammen sind wir an der Spitze.» Der Bundesrat appellierte an die Bevölkerung, jetzt Ausdauer zu zeigen. Bald kämen wieder die schönen Tage und man habe Lust, nach draussen zu gehen. «Dieser April ist ein anderer April», sagte Berset ernst. Nur wenn alle die verordneten Massnahmen wie Abstandhalten und das Versammlungsverbot über fünf Personen respektierten, sinke die Infektionsrate. 16  000 Personen haben sich schon infiziert. «Wir haben die Krise noch nicht gemeistert», sagte auch der Luzerner Regierungspräsident Paul Winiker. Es sei auch eine Krise des Föderalismus, die man aber bisher gut gemeistert habe. Der Kanton Luzern setze die Massnahmen «ohne wenn und aber» um. Winiker freute sich, dass Berset als «der am stärksten geforderte Mann der Schweiz» Zeit fand, Luzern zu besuchen. «Die Solidarität funktioniert auch in der Krise. Es ist nicht die da oben in Bern und die da unten in Luzern.»

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