Unterhaltung in Corona-Zeiten: Ein Kulturabend im Netz

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«Das Autofahren ist nicht einfach ...» So der gesprochene Kommentar im SRF-Film aus den 1960er-Jahren. Bild Screenshot.
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Den Parsifal bietet die Bayerische Staatsoper in einer modernen Inszenierung von Pierre Audi und mit Dirigent Kirill Petrenko. (zVg)

Des Tages Müh und Plag sind hinter uns gebracht – Feierabend. Wie diesen in den eigenen vier Wänden ohne Gäste, ohne Lust auf Bücher oder das Fernsehprogramm verbringen? Wer sich für Kultur, Kunst, Naturkunde oder Politik interessiert, findet im Internet ein reiches Angebot.

Sensationell ist das Online-Geschenk der renommierten Bayerischen Staatsoper. Jeden Montagabend gibt es einen Live-Stream – gratis. Übertragen werden Liedgesang, Solo-Instrumentalisten sowie kammermusikalische und tänzerische Darbietungen unter Einhaltung der gegenwärtigen Regeln. Wer da auftritt? Für Freunde der Klassik grosse Namen: So etwa die Geigerin Julia Fischer, Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller oder der Tenor Jonas Kaufmann.

Lust auf einen gediegenen Opernabend?

Und wer speziell heute Abend Lust auf Oper hat: Auf der Website der Bayern sind zahlreiche Opernaufführungen als Video zu finden – in Topqualität. Wieder einmal etwas Elegantes anziehen, schauen, ob sich im Keller noch eine Flasche Prosecco oder Champagner findet und einen Opernabend wie real geniessen? Danach ein feines Candle-Light-Dinner?

Für Museumsfreunde haben in Zeiten von Corona auch kleinere Aargauer Museen digital aufgerüstet. So das Stadt-Museum Aarau oder die Langmatt in Baden. Letztere ist die Villa der Browns (eines der B in BBC) mit einer der bedeutendsten Impressionisten-Sammlungen in der Schweiz.

Was hinzu kommt, sind virtuelle Rundgänge in bedeutenden Kunstmuseen weltweit, bei denen man zum Teil in einzelne Bilder zoomen kann. Gute Adressen sind der Vatikan, das Bode Museum in Berlin, das Rijks Museum in Amsterdam, The National Gallery in London, das Musée D’Orsay in Paris und, und ...

Naturkundefreunde werden beim National Museum of Natural History in Washington fündig, aber auch bei YouTube. Da kann man beispielsweise verfolgen, wie das gegenwärtig extrem gefragte Toilettenpapier hergestellt wird.

Auch Polit-Interessierte kommen dort auf ihre Rechnung: So mit «Best of» deutscher Parlamentsdebatten. Sehenswert: Interviews, welche Günter Gauss, damals Journalist, in den 60er-Jahren mit Schmidt, Strauss, Wehner und anderen Granden geführt hat.

SRF hat in seinem Video-Archiv ebenfalls ein interessantes Angebot – Fahrten noch ohne Autobahn in den Süden, Rocker und Töffli-Buben als nationales Problem.

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