Bundesrat verlängert Lockdown und kündigt langsame Lockerung an

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Bundesrat Alain Berset, Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Guy Parmelin, von rechts, kommen zu einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Mittwoch, 8. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Covid-19-Epidemie habe sich in der Schweiz stark ausgebreitet, hält der Bundesrat in einer Mitteilung fest. Die Geschwindigkeit der Ausbreitung habe in den vergangenen Tagen allerdings deutlich abgenommen. Die meisten Menschen hielten sich an die Regeln und schützten ihre Gesundheit und die der Risikogruppen, sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.

Die Massnahmen zeigten Wirkung, das Konzept des Bundesrats sei erfolgreich, sagte Sommaruga. Noch ist die Pandemie aber nicht besiegt. "Der Weg stimmt, aber am Ziel sind wir noch nicht", hielt die Bundespräsidentin fest. Und trotzdem: Eine schrittweise Lockerungen sei möglich.

Fragiles Gleichgewicht

Gesundheitsminister Alain Berset erinnerte daran, dass die Zahl der Neuinfektionen und auch der Todesfälle weiter steige, aber langsamer. "Es gibt eine gewisse Entspannung." Das Gleichgewicht sei aber fragil. Es gelte, die Regeln weiter einzuhalten, die Risikogruppen weiterhin zu schützen und auch die Gesundheitseinrichtungen nicht unnötig zu belasten. Nur dann sei eine Rückkehr zur Normalität denkbar.

Aufgrund dieser epidemiologischen Entwicklung und gestützt auf Empfehlungen der Wissenschaft, hat der Bundesrat beschlossen, die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie um eine Woche zu verlängern. Noch vor Ende des Monats sollen die Massnahmen vorsichtig und schrittweise gelockert werden.

Etappenweise Lockerung

Als Kriterien für die Lockerung nennt der Bundesrat die Anzahl der Neuinfektionen, der Spitaleinweisungen und der Todesfälle. Zudem sei entscheidend, wie gut die Massnahmen zum Abstandhalten und zur Hygiene eingehalten und grössere Ansammlungen von Menschen vermieden werden könnten.

Über die Etappen der Lockerung werde der Bundesrat an seiner nächsten Sitzung am 16. April entscheiden. Laut Berset können zuerst jene Bereiche geöffnet werden, in welchen keine grösseren Menschenansammlungen entstehen und in welchen die Hygiene- und Abstandsregeln gut eingehalten werden können. Konkreter wurde er nicht.

Das Tempo der Lockerung werde von der Entwicklung der Epidemie bestimmt, sagte er. Das Licht am Ende des Tunnels werde sichtbar. Umso wichtiger sei es jetzt durchzuhalten.

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Danke Kerstin

Ueli Bühler
schrieb am 09.04.2020 10:15
Fragen Sie doch mal die sogenannte Risikogruppe was sie von dieser Idee halten? Man schickt die Alten einfach in den Stubenarrest und alle andern können machen was sie wollen. Glauben Sie damit währen alle Probleme gelöst? Eine Gute betagte Freundin hat zu mir gesagt sie wolle Sterben wenn diese Situation noch lange anhält. Haben Sie keine Eltern oder allenfalls Grosseltern, die Sie nach diesen Forderungen nach einer Meinung Fragen könnten. Ansonsten kommen Sie mal bei uns vorbei und Fragen Sie in unserer Nachbarschaft, was von einer solchen absolut unglaublichen Idee den so halten. Ihre nächste Forderung währe wahrscheinlich Internierungslager für 65+. Möglichst abgelegen in der Pampa. So nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn!
Ueli Bühler
Rothrist

sehe es auch so

pia gutr
schrieb am 09.04.2020 10:05
Guter Bericht von Kerstin.
Ich sehe es auch so. Ich gehöre auch zu der
Risiko Gruppe und wäre sehr froh, ich könnte ohne
schlechtes Gewissen selber einkaufen gehen.

Risikogruppen gehören nach Hause..

Kerstin
schrieb am 08.04.2020 17:24
..und der Rest der Bevölkerung kann unter Einhaltung der Abstände, Desinfektionsregeln etc normal weiterleben bis die gewünschte Durchseuchung resp. Immunität erreicht wird. Risikogruppen inkl. älteren Menschen sollte man morgens zwischen 7-10 Uhr erlauben, einzukaufen und den notwendigen Wegen nachzugehen - danach gehen diese Personen quasi in den Stubenarrest und die übrige Menschheit kann normal leben und arbeiten, einkaufen, essengehen etc. hoffentlich denkt darüber mal jemand nach.
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