Zurück zum Normalzustand?

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Nach wochenlangem, schockartigem Schweigen melden sich die politischen Parteien langsam wieder zurück mit ihren Forderungen. Sie wollen unbedingt eine Parlaments-Session, damit sie den Bundesrat mit ihren, vor allem wirtschaftlichen, Interessen unter erhöhten Druck setzen können. Hoffentlich gibt der Bundesrat nicht zu schnell nach!

Und immer lauter wird der Ruf zur Rückkehr zum Normalzustand. Doch was meinen diese Rufer mit Normalzustand? Alles wieder wie gehabt? Das wird vorläufig nicht mehr möglich sein. Die Arbeitgeber und die Arbeitnehmer – also alle! – werden massive Abstriche machen müssen, sowohl auf der Einnahmen- wie auch auf der Ausgabenseite. Das bisher angestrebte, jährliche Wirtschaftswachstum wird Wunschdenken bleiben.

Die Globalisierung wird ihren Glanz verlieren. Der Kapitalismus und die Marktwirtschaft – bei vernünftiger Umsetzung ein gutes System! – wird wieder kleinere Brötchen backen müssen. Unsere Konsum- und Wohlfühlgesellschaft wird sich auch mässigen müssen.

Und: Diese Corona-Krise sollte die Schweizer Bevölkerung wachrütteln; man stelle sich vor, in einem AKW in oder nahe der Schweiz oder im Zwilag bei Würenlingen passiert ein GAU (unmöglich?). Die jetzigen Einschränkungen sind nur ein Vorgeschmack, denn der Aufenthalt im Freien wäre für längere Zeit unzumutbar!

Robert Bär, Rothrist

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Virus

B. Kerzenmacher
schrieb am 16.04.2020 21:03
Seit drei Jahrzehnten geht es für uns immer mal wieder nach Korfu in Griechenland zum Urlaub. Das wird auch 2020 wieder der Fall sein. Ein kleines familiengeführtes Hotel, dessen Besitzer uns gut kennt. Diesmal reisen wir halt über Land. Eine Fähre nach Kerkyra geht immer. Kein Flug, kein Pass. Keine Kontrollen. Wunderbar!
Da will man doch mal sehen, was die "Macher" Frontex und Co. dagegen tun wollen.
Lachhaft!

Herr Bär

Ueli Bühler
schrieb am 16.04.2020 11:29
Es wäre schon schön, wenn es nicht eine einfach weiter wie vorher, geben würde. Leider wird es vermutlich wieder im Raubtierkapitalissmus enden. Man sieht ja dass immer noch hohe Dividenden ausbezahlt werden. Auch bei den Boni wird es munter weitergehen. Die Zeche dieser Coronakrise zahlen am Ende, wie leider immer, die Steuerzahler. Und diese Rechnung wird einen hohen 3 stelligen Milliardenbetrag ausmachen. Konkurse und Arbeitslose sind auch eine folge dieser Massnahmen.
Ueli Bühler
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