«Hochwasserschutz Pfaffnern»: Halbzeit bei der grössten Wasserbaustelle des Kantons

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Der Vordemwalder Gemeinderat Markus Schneitter (l.) mit dem Polier Stefan Wefler und dem Bauführer Alexander Lanz (r.) von der Kästli Bau AG auf der Brücke bei der Eggasse, die ab Montag ersetzt wird.

Am nächsten Montag fahren im Gländ zwischen Vordemwald und Rothrist schwere Maschinen auf. Mitarbeiter der Kästli Bau AG entfernen dort die Brücke bei der Eggasse. Dies ist Teil des grossen Projekts «Hochwasserschutz Pfaffnern» der Gemeinden Vordemwald und Rothrist. Die Brücke ist ein Nadelöhr, da dort das Abflussprofil zu klein ist. «Sie ist ein sehr kritischer Punkt entlang des Wasserlaufes zwischen Vordemwald und Rothrist», bestätigt der zuständige Vordemwalder Gemeinderat Markus Schneitter. Während rund drei Monaten wird der Verkehr umgeleitet. Auch Fussgänger können die Brücke nicht begehen. «Zudem wird die Bushaltestelle ‹Gländ› der Buslinie Nummer 6 in Fahrtrichtung Rothrist für diese Zeit aufgehoben. Von Rothrist her bleibt sie aber bestehen», so Schneitter. Der Verkehr auf der Gländstrasse wird per Ampelsystem geleitet.

Insgesamt elf Baustellen im ganzen Projekt

Die neue Brücke kommt auf sogenannten Bohrpfählen zu stehen, die jeweils zehn Meter tief in den Boden gebohrt werden. Da sie ein wenig höher als die alte wird, muss auch die Kantonsstrasse im Bereich der Einmündung angehoben werden. Eine Erhöhung ist notwendig, da es sich bei der neuen Brücke um eine sogenannte Druckbrücke handelt. Bei solchen Brücken staut sich das Wasser auf und fliesst mit Druck darunter durch. Oberhalb der Brücke wird das Ufer durch neue und höhere Mauern geschützt. Auch Dämme kommen entlang des Baches zum Einsatz.

«Mit den Massnahmen, die im Raum Vordemwald bereits getroffen wurden, sollte bei einem Unwetter das Wasser bereits jetzt sehr viel kontrollierter fliessen», sagt Markus Schneitter. Die Brücke bei der Eggasse ist nämlich nur eine von insgesamt elf Baustellen innerhalb des Hochwasserschutzprojektes, zu welchem der Spatenstich im letzten September erfolgte. Markus Zumsteg, Sektionsleiter der Abteilung Gewässer des Kantons Aargau, erklärte am Spatenstich, dass das 5-Millionen-Projekt die aktuell grösste Wasserbaustelle des Kantons sei. Damals wurde ein Ende der Bauarbeiten per Ende 2020 vorausgesagt. Laut Markus Schneitter befindet sich das Projekt auf gutem Weg. «Wir sind etwa bei der Hälfte.»

Nun erfolgen vor allem noch Arbeiten im Wasser. Denn zwischen Dezember und Ende April dürfen solche wegen der Schonzeit für Gewässer nicht ausgeführt werden.

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Der Bach wird mit diversen Naturelementen bereichert. Bilder: Remo Wyss
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