Das Leben kehrt zurück in den «Obristhof» und den «Spittelhof»

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Basteltaschen für jedes Spielgruppenkind: Laura Marino und Sabine Da Cunha haben Taschen mit Bastelideen vorbereitet, die sie dann durchs Fenster verteilt haben. Seit gestern dürfen die Kinder nun wieder im «Obristhof» die Spielgruppe besuchen und dort basteln. Bild: zvg

«Der ‹Obristhof› war eigentlich immer einen Türspalt breit offen für die Menschen», sagt Bea Wildhaber, Leiterin des Oftringer Freizeitzentrums. Auf einem alten Holzwagen vor der Türe bot der «Obristhof» während des Lockdowns beispielsweise verschiedene Blumengestecke zur Selbstbedienung an, die Spielgruppenleiterinnen packten für die Spielgruppenkinder Basteltaschen für zu Hause und die Pilateslehrerin bot Online-Kurse an. «Der ‹Obristhof› ist seit je ein Treffpunkt für Gross und Klein. So war es nicht verwunderlich, dass auch in dieser Zeit das Bedürfnis da war, einen Schwatz zu halten oder zu klingeln für ein Kafi über die Gasse», erzählt Bea Wildhaber. Seit dem 16. März konnten im «Obristhof» aber keine Räume vermietet und keine Kurse durchgeführt werden und die Gruppen, die sich zum Backen, Klöppeln oder Stricken treffen, mussten zu Hause bleiben. Auch der Frühlingsmarkt und die Velobörse fanden nicht statt.

Keine Kurse und Homeoffice für die Mitarbeiter

Ähnlich war es auch der Zofinger Freizeitanlage Spittelhof: «Wir haben nach Einführung des Notrechts unverzüglich unseren Betrieb eingestellt», sagt Leiter Walter Lienhard. Die maximale Gruppengrösse habe es unmöglich gemacht Kurse oder Workshops durchzuführen. So wurden zahlreiche Veranstaltungen, darunter auch das Frühlingsferien-Programm, abgesagt. Zwei Veranstaltungen sind auf September verschoben: Der Kinderflohmarkt und die Generalversammlung des Spittelhofvereins. «All diese Ausfälle haben natürlich grosse Einnahmenverluste zur Folge», sagt Lienhard. Der Verein hat daher für die «Spittelhof»-Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt, die planerischen Arbeiten sind ins Homeoffice verlegt worden. Im «Spittelhof» selbst konnten in dieser Zeit dringende Unterhaltsarbeiten gemacht werden. Ausserdem haben die Tagesstrukturen der Schule Zofingen während des ganzen Lockdowns im «Spittelhof» eine Kinderbetreuung aufrechterhalten. Wann die verschiedenen Kurse und Workshops in den Werkstätten wieder losgehen können, hänge nun von den Öffnungsschritten ab, sagt Walter Lienhard. Eigene Angebote werden vermutlich ab 8. Juni angeboten, externe Gruppen wie Yoga, Alphornschule und Rückenturnen haben schon gestern gestartet. Bereits diese Woche öffnete auch der «Obristhof» wieder teilweise: «Wir freuen uns, nun wieder mit der Spielgruppe starten zu können, dem Kafi und dem Mittagstisch», sagt Bea Wildhaber. Bewegungskurse würden vermutlich erst ab 8. Juni wieder möglich sein.

Mitten in der Planung für den Sommerferienspass

Das nächste grosse Projekt der beiden Freizeitzentren ist der Sommerferienspass. «Wir gehen derzeit fest davon aus, dass er stattfinden wird», sagt Bea Wildhaber. Ähnlich sieht es auch Walter Lienhard vom «Spittelhof». Allerdings seien die Unsicherheiten doch noch recht gross. Trotz allem: «Wir haben uns entschieden, dass wir ein reduziertes Programm für die Sommerferien planen», sagt Lienhard. Ob das Programm tatsächlich durchgeführt werden kann, wird dann Anfang Juni bekannt gegeben und hängt auch von den weiteren Entscheiden des Bundes ab. Im Moment sei das «Spittelhof»-Team, das sich jeweils im Homeoffice via Videokonferenz abgesprochen hat, an der Planung des Herbstprogramms, sagt Lienhard. Ebenso in Bearbeitung sind der verschobene Kinderflohmarkt, der nun am 12. September stattfinden soll, und erste Ideen für die Vorweihnachtszeit.

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