Sursee wird neuer Standort für Agroscope-Versuchsstation

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Das Forschungsprojekt wird auch die Thematik des Phosphors beinhalten. Im Baldeggersee (Bild) ist das ein Problem.Bild: zvg

Der Bundesrat hat die neue Standortstrategie Agroscope verabschiedet und grünes Licht für deren Umsetzung gegeben. Agroscope ist das 2014 gegründete Kompetenzzentrum der Schweiz für landwirtschaftliche Forschung, das dem Bundesamt für Landwirtschaft angegliedert ist.

Agroscope wird künftig aus einem Hauptstandort in Posieux (FR), je einem regionalen Forschungszentrum in Changins (VD) und Reckenholz (ZH) sowie aus mehreren dezentralen Versuchsstationen bestehen; eine davon wird in Sursee stationiert sein. Bisher war Agroscope auf zwölf Standorte verteilt. Die nun beschlossene Zentralisierung war umstritten und ist teilweise mit einem Stellenabbau verbunden.

Kanton setzte sich für Standort ein

Luzern profitiert jedoch in diesem Falle für einmal. Der Kanton hatte sich dafür starkgemacht, dass eine der dezentralen Versuchsstationen von Agroscope in Sursee realisiert wird. Der Luzerner Landwirtschafts- und Umweltdirektor Fabian Peter (FDP) zeigte sich deshalb erfreut, dass Sursee berücksichtigt wurde. «Der Kanton Luzern ist ein bedeutender Agrarkanton. Die im Vergleich zu anderen Kantonen hohe Tierintensität führt zu entsprechenden Nährstoffemissionen, welche für die Umwelt eine Belastung darstellen», lässt sich Peter in einer Pressemitteilung des Kantons zitieren. «Mit der Versuchsstation in Sursee können wir Praxis und Forschung verbinden.»

Zwei bis fünf Mitarbeiter in Sursee stationiert

Agroscope wird ab 2021 für einen Zeitraum von vorerst acht Jahren in Sursee zirka zwei bis fünf Mitarbeitende stationieren. Und zwar am Sitz der dortigen kantonalen Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa). «Wir stellen den Platz zur Verfügung», sagt Franz Stadelmann, Fachleiter natürliche Ressourcen beim lawa auf Anfrage. Die Agroscope-Mitarbeiter würden viel draussen sein in den Landwirtschaftsbetrieben. Am neuen Versuchsstandort soll das für Luzern wichtige Thema «Stoffflüsse Stickstoff und Phosphor» untersucht werden. Es gehe darum, Forschungsergebnisse mit wissenschaftlicher Begleitung auf die Betriebe runterzubrechen und die Rückmeldungen aus der Praxis wieder aufzunehmen. Das Ziel sei der effiziente Einsatz von Nährstoffen. Stadelmann: «Die Frage ist, wie man mit weniger Nährstoffen gleich hohe Erträge hinbringt und dadurch die Umwelt weniger schädigt.» (pd/ben)

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