Das Wetter ist perfekt für eine gute Erdbeersaison

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Tief gebückt auf einem Rollwagen sitzend sammeln die Pflückerinnen die Erdbeeren. (Bilder: Alfred Weigel)
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Mit Handschuhen erntet Marian Faes, eine von acht Pflückerinnen auf Hansruedi Hochulis Erdbeerfeld die reifen Früchte.
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Erdbeeren in 500-Gramm-Schalen warten auf den Abtransport zum Detailhändler. Andere gehen in den Hofverkauf.
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Hansruedi Hochuli präsentiert die reifen Erdbeeren.

Es ist 8.30 Uhr morgens nahe der Reitnauer Dorfstrasse. Seit zweieinhalb Stunden sind acht Pflückerinnen auf dem Erdbeerfeld von Hansruedi Hochuli bei der Arbeit. Sie sitzen auf Rollwagen und füllen Schale um Schale mit gereiften Früchten. Gestapelte Körbe mit den 500- Gramm-Schalen warten neben dem Pickup auf den Abtransport – um 10 Uhr ist Schluss. Zwei Wochen ist die Erdbeersaison bereits im Gange, rund fünf dauert sie insgesamt. Seit zwölf Jahren betreibt der Reitnauer Landwirt Hansruedi Hochuli auf 40 Aaren den Erdbeeranbau auf konventionelle Weise. Mit der Ernte und der Qualität der Beeren zeigt er sich sehr zufrieden: «Das Wetter spielt mit – nicht zu heiss und nicht verregnet.» Sicherheitshalber sind die Erdbeerreihen mit Hagelnetzen vor Sonnenbrand und Vogelfrass geschützt. Denn auch Raben haben eine Vorliebe für die süssen Früchtchen.

Die Corona-Regeln sind auf dem Feld kein Problem

500 bis 600 Kilogramm täglich gelangen in den Verkauf auf seinem Hofladen an der Eggstrasse 6 sowie in kleinere Lebensmittelgeschäfte und Restaurants. 5 Franken 40 Rappen müsse man für eine 500-Gramm-Erdbeeren-Schale auf die Ladentheke legen; betreut wird der Verkauf von Mutter Ruth Hochuli. Der grösste Abnehmer ist jedoch der bekannte Schweizer Detailhändler mit dem «M» in Orange. Das kann man schon an den Kisten am Feldrand erkennen. Wer also Erdbeeren in einem dieser Supermärkte in der Region kauft, sollte dabei an Hansruedi Hochuli und den Einsatz seiner Pflückerinnen während der Erdbeersaison denken.

Um die kantonalen Vorgaben zu Corona-Zeiten einzuhalten, brauche es eine gewisse Organisation, sagt Hansruedi Hochuli, der auch Getreide sowie Mais anbaut und eine Schafzucht betreibt. Für die Pflückerinnen aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis stehen Desinfektionsmittel am Sammelposten bereit, die Einhaltung des Zwei-Meter-Abstands ist auf dem Erdbeerfeld kein Problem. Geerntet werden die Früchte ohnehin mit Handschuhen.

Der Seefahrer Amédée-François Frézier brachte die Erdbeere 1712 von Südamerika nach Frankreich. So weit müssen Kinder und sonstige Erdbeerliebhaber nicht fahren. In der Region gibt es viele Felder zum Selberpflücken. Als Konfitüre oder einfach nur geviertelt, gezuckert und mit Schlagrahm sind sie eine Köstlichkeit. Raffinierte Rezepte lassen sich überall finden. Erdbeeren sind allerdings nicht lange haltbar und sollten gekühlt aufbewahrt werden.

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